1000 … 2000 … 3000 … 4000

Kleine statistische Anmerkung am Ruhetag.

Das erste große Kilometerjubiläum hatten wir ja noch gaanz groß „gefeiert“.
Sogar mit kleinem Video auf Facebook.
Siehe Blogeintrag „Back to the USSR“ von Volker (April 13, 2018 Allgemeines, Baltikum, Polen) zum Kilometer 1000.

Dann sind wir halt immer weiter weitergeradelt.
Mittendrin kränkelte mal das eine und das andere mitradelnde Navi und so hat mittlerweile jede(r) eigene Zahlen und Werte.

Meine Aufzeichnungen (im wesentlichen Track-Aufzeichnungen des „Mini GPS“) sagen z.B. folgendes:

Schon am 28. April von Tartu nach Räpina hatte ich Kilometer 2000 progostiziert, aber er lag dann wohl eher erst auf der Strecke von Räpina nach Staraja Isborsk vor der Grenze zur Russischen Föderation.

Kilometer 3000 folgte entweder schon während unserer „Einfahrt“ nach Moskau am 10. Mai oder spätestens am 13. Mai, am Radeltag nach den Ruhetagen zwischen Moskau und Orechowo-Zujewo.

Gestern nun passierten wir irgendwo auf dem Weg nach Jelabuga den Reisekilometer 4000.

Als wir in einer Radelpause darüber sprachen, stellten sich weitere „Jubiläen“ heraus: Viktors 3000ster seit er uns mit dem Bus begleitet und Gerhards 1000ster, seit er sich in Moskau zu uns gesellte – сердечно поздравляю. 🙂

Na also, sie rollt, die „Weltreise“. Und wir haben noch lange nicht fertig! 😉

OK, höre ich jetzt die eine oder den anderen sagen, Du warst ja schon 4 x im Bus und hast dort bisher insgesamt 194 km abgesessen.
Na und? Ich fühle dabei keine Schwäche, wenn ich feststelle, daß es an einem Tag mal nicht optimal rollt, ich mich bei fiesestem Gegenwind nicht „sauer“ radeln will, keinen Bock habe nach 128 km auch noch die letzten 40 km auf dem schmalen Randstreifen (wenn nur immer einer da wäre) der brüllenden, stinkenden und stets risikovollen M-7 zu Ende zu radeln oder dem Reiseleiter bzw. auch den anderen nicht den ohnehin kurzen Abend vermiesen will, indem ich erst bei Dunkelheit auf den Hof strample.
Ich will im März 2019 mit dem Radel in Bali ankommen. Das Ziel ist mir wichtiger, als „ausgelassene“ Radelkilometer.

Da wir grad beim Thema Statistik sind. Meine Zählung sagt, wir sind aktuell beim 4135. Kilometer, also
194÷4135 = 4,6916566 %, richtig? Pffff …
[Wenn man(n) nur Copy+Paste macht, ist halt meist noch nicht alles richtig. Ich hab‘ das Komma jetzt hoffentlich korrekt gesetzt. Danke allen Matheolympiadeteilnehmerinnen für’s kritische Lesen und helfende Hinweise 😉 ]

Ach, noch etwas am Rande. Am dünnsten bestückt scheint mir immer noch der Kommentar-Bereich hier im Blog.
Hey – wir wissen doch, daß ihr sehr viele seid, die „weltweit“ auf jeden neuen Eintrag warten.
[Hallo CBB-Admins! Bitte fügt doch mal ein paar Zahlen aus der Zugriffs-Statistik dazu]

Also, bitte laßt uns wissen, was euch gefällt und was nicht und worüber ihr noch mehr wissen wollt und so, OK?

Radelgrüße von allen an alle
Peter

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3 Kommentare:

  1. Lieber Peter, danke für Deine offenen Worte!

    Ich habe allen Respekt vor eurer Leistung und, wie ich bereits in den ersten vier Wochen mehrmals betont habe: Jeder Weltumradler von Heinz Hefgen über Tilman Waldthaler, von Brümmer/Glöckner bis zu den 1001-Nacht-Zwillingen haben auch mal einen Transfer genommen. Es gibt auch Leute, die ihre Grenzen nicht kennen und irgendwann krank vom Rad fallen.

    Die gesundeste Teilnehmerin der Athen-Peking-Reise (Eulentour) war Helga, die immer, wenn es ihr zu viel wurde, ins Begleitfahrzeug stieg. Bei Hongkong-London ist ein Teilnehmer, meine Warnungen ignorierend, fast direkt ins Grab geradelt.

    Es geht uns bei China By Bike immer um das Ankommen, das Erfahren und das Erleben. Sportlich darf es auch mal werden. Wie es auch immer passt. Aber niemals um den Preis der Gesundheit.

    Zu den Zahlen:
    Wir haben zwischen 250 und 825 Zugriffen am Tag. Eine getreue Fangenmeinde in den Social Media Kanälen.

    Aber Du hast schon Recht!

    Teilt, kommentiert und „liked“ unsere Blogs!

    Weil hier etwas absolut Faszinierendes passiert!

  2. Macht bitte genau so weiter! Vielen Dank für die Mühe.

    Ich kommentiere zwar nicht, lese aber so gut wie täglich die Berichte.

  3. Astrid Frenzel

    Hallo Peter,

    ich schließe mich der Einschätzung von Volker an „großer Respekt vor eurer Leistung“ und liebe Grüße an alle, natürlich besonders an Karin. Ich wäre gern weiter dabei und mache bei jeder Gelegenheit, bei allen Freunden, Nachbarn, Kollegen und wer mir auch immer über den Weg läuft, Werbung für diese Reise und für euern Blog.

    Aber da sieht man mal wieder, dass Informatiker trotz der vielen Mathe-Klausuren beim Studium mit der einfachen Prozentrechnung so ihre Probleme haben. manchmal reicht auch ein kleiner Überschlag: 1% von 4135 km sind ca. 41 km (4135 / 100). Dann sind 194 km…)

    Aber auch das kann man vernachlässigen und gesund ist (siehe Volker)…

    LG Astrid

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