Ab ins Karstland

292. Radweltreisetag, 105 km von Kuraburi nach Phang Nga, Vormittags heiß und schwül, Nachmittags mit Regen danach besser.

Es ging heute weiter die Main Road Nr. 4 runter. Allerdings öffnete sich hier das Land ein wenig und man hatte immer wieder mal die Möglichkeiten auf kleinere Routen auszuweichen.

Ich war etwas überrascht wie wenig hier los ist. Obwohl wir hier eingeschlossen sind von den thailändischen Touristen-Mega-Zielen: Phuket, Khaolak, Krabi, Surat Thani (Koh Samui, Koh Phangan) gab es auf dem Land kaum größere Ortschaften.

Dieser Teil des Südens hatte es allerdings auch schwer sich zu entwickeln. Es gab nie eine einheitliche Bevölkerungsgruppe und die Kriege mit Burma schnitten das Land immer wieder vom restlichen Siam ab. Erst durch den Tourismus wuchsen langsam die Städte. Aber auch sie dienten eben nur der Durchfahrt statt als Reiseziel.

So war auch die Mittagessenssuche nicht ganz einfach. Aber auch hier zeigte sich mal wieder, dass ein Besuch bei kleinen Familienbetrieben immer ein tolles Erlebnis für beide Seiten ist.

Unser heutiges Ziel Phang Nga liegt sehr idyllisch in einem engen Korridor flankiert von Karstfelsen gespickt mit kleinen und größeren Höhlen. Die Stadt hat nur das Pech auch dazu eine tolle Bucht, Krabi, Phuket und die Pipi Inseln nebenan zu haben. Wäre sie z.B. weiter im Landesinneren wäre sie garantiert überlaufen von Backpackern.

Die geographische Einschränkung führte auch dazu, dass sich die Stadt nur nach Norden und Süden ausbreiten konnte. So liegt eigentlich die ganze Stadt entlang der Hauptstr Nr. 4.

Unser Hotel lag am südlichen Ende der Stadt. Wir entschieden uns nicht durch die Hauptstraße einzufahren. Was sich als tolle Entscheidung herausstellte. Nahe an den Felswänden und entlang eines Kanals rollten wir entspannt ein, bevor wir dann auch schon am Hotel ankamen.

Als Bonus für die Lage etwas außerhalb war ein tolles Open-Air Restaurant mit entspannter Live-Musik wo keine einzige andere Langnase zu sehen war.


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