Unsere Mitradler – Imma und Gerhard

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Imma und Gerhard

Imma und Gerhard (beide 58) erkunden seit einigen Jahren mit Ihrem Tandem von München aus gemeinsam Bayern, Deutschland und Europa. Vor allem bei den Kindern wecken wir die Aufmerksamkeit, wenn wir mit unserem doch besonderen Rad vorbeikommen.

Neben dem Tandem gibt es noch andere Räder die ebenfalls fleißig benutzt werden, da auch in München fast alle Wege vor allem in die Arbeit, ob Sommer oder Winter, mit dem Rad zurückgelegt werden.

Unsere studierenden Kinder sind aus dem Haus und wir sind glücklich, dass uns unsere Arbeitgeber sehr wohlwollend die lange berufliche Auszeit (Speditions-Kaufmann, IT-Spezialistin) ermöglichen.

Imma hat es vor vielen Jahren vom Niederrhein nach München verschlagen, Gerhard ist in München geboren – hört man auch – und ist dort geblieben, wenn er nicht auf Reisen war, um die Welt zu entdecken.

Gerhard wird sich am 10. Mai ab Moskau mit der in Berlin gestarteten Gruppe auf den weiten Weg durch Sibirien und die Mongolei machen.
Anfang September findet in Xi’an das Wiedersehen mit Imma statt, gemeinsam – wenn diesmal auch nicht mit einem Tandem – radeln wir dann durch Ostasien um kurz vor dem Äquator in Singapur die Rückreise anzutreten.

Nach langer Zeit des Wartens geht es jetzt los, wir freuen uns darauf.

Unsere Mitradler – Stefan

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Stefan

Zu meinen Hobbies zählen Rad fahren, Wandern, Fotografieren und das Kennenlernen fremder Kulturen. Meine bisher längste Radtour führte von Chemnitz nach Coswig in Sachsen – mit einem Umweg über Kapstadt. Ich war auch schon in Nordamerika und in Asien unterwegs, insgesamt in über 100 Ländern und in fast allen davon mit meinem MIFA-Rad, das inzwischen 390.000 km „auf dem Buckel“ hat.

Für die bevorstehende Tour habe ich nicht trainiert. Ich fahre täglich Rad, um meine Wege zu erledigen und hoffe, dass das als konditionelle Vorbereitung ausreicht. Besonders gespannt bin ich auf das Fahren in einer Gruppe.

Unsere Mitradler – Karin Becker

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Karin Becker

Außer meinen eigenen privat organisierten Touren bin ich seit ein paar Jahren immer mal wieder gerne mit China by Bike unterwegs und möchte jetzt von Berlin nach Xian mit radeln.

Denn was gibt es Schöneres als Länder und seine Bewohner per Fahrrad zu entdecken?

Wenn dann auch noch das Gepäck transportiert wird, die Unterkünfte gebucht sind, sich jemand im Notfall um das Rad kümmert und ein Reiseleiter die Kultur erklärt, können die nächsten Monate einfach nur spannend werden. Abgesehen von ein paar Ruhetagen, die mit Besichtigungen und Wäsche waschen ausgefüllt sind, ist man jeden Tag unterwegs. Monatelang durch ein Land zu reisen ist einfach unvorstellbar. Mal sehen, was die Reise mit mir macht?

Unsere Mitradler – Peter Frenzel

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Peter Frenzel

Jahrgang 1953, in der Oberlausitz (Sachsen) aufgewachsen und Abitur bestanden.
Informatik an der TU Dresden studiert bis zum Diplom, 37 Jahre als Informatiker bis zum freiwilligen vorzeitigen Unruhestand am 31.12.2017 gearbeitet. 1980-1990 im Patentamt der DDR in Berlin, danach als IT-Consultant in Frankfurt am Main und West-Europa.

Urlaub auf und mit dem Fahrrad ist seit über 20 Jahren sozusagen meine Standardform aktiver Erholung.
Spreeradweg, Elberadweg (von Cuxhaven bis Prag), Mainradweg, Bahnradweg Hessen, Donau (vorerst bis Budapest) … es würde zu lange dauern, hier alle „lokalen“ Highlights aufzuzählen.
Cubas Ostküste sowie Westküste (Havanna – Vinales – Maria La Gorda), Trans Canada Trail in BC (Castlegar – Vancouver), Vancouver Island, „La Loire a Velo“ (St. Nazaire – Orleans), Tadshikistan (Chudschand – Duschanbe), „Auf den Spuren des Drachen“ (Peking – Shanhaiguan, mit China-by-Bike!) – beeindruckende Urlaubstouren, um andere Länder und vor allem die dort wohnenden Menschen kennenzulernen sollen als internationale Highlights angemerkt werden.

Ja, und dann las ich vor vielen Jahren von Volker Härings Idee, eine Radreise mit dem Titel „In 800 Tagen um die Welt“ zu organisieren und inhaltlich zu gestalten. Sie sollte 2016 starten, aber die Vorbereitungen brauchten zum Glück etwas länger und der Start 2018 passt perfekt in meine Lebensplanung.
13 Monate vorzeitig „in Rente“ und mit auf die Tour gehen – ein Traum geht in Erfüllung.

Ich freue mich auf die Begegnungen mit den Mensch in den Ländern, durch die wir radeln werden. Ich bin neugierig, mehr von ihrer Geschichte und ihrer Kultur zu lernen. Weltanschauung hat für mich ganz viel mit Welt anschauen zu tun.

Was Regierungen und die sie steuernden Machtzentren nicht schaffen oder schaffen wollen – ein friedliches und freundschaftliches Miteinander der Völker dieser Welt zum Alltag zu machen, das müssen wir wo immer wir eine Möglichkeit dazu haben untereinander in die eigenen Hände nehmen.

Sollte mich z.B. in Litauen oder Estland jemand fragen, was ich vom „Schutzwall“ bzw. der „Mauer“ an der Grenze zu Russland halte, sollte mich in Russland jemand fragen, was ich davon halte, dass in Estland und Litauen Deutsche Panzer unter US Flagge unterwegs sind – ich werde sagen, dass das niemals im Interesse aller Menschen sein kann, sondern Macht-gesteuert aus EU-Brüssel und der NATO geschieht.

Ich werde erzählen, dass es viele Menschen im „Westen“, einschließlich der Bundesrepublik Deutschland gibt, die das genau so sehen.
Nicht „Sanktionen“, Embargos, Zölle, gegenseitige Verdächtigungen, Anschuldigungen und Drohungen tragen zur Völkerverständigung bei, sondern Vertrauen, vorurteilsfreies gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen und vielleicht auch eine Radeltour.

Auf unserer Chinatour 2012 wurden wir an einem Tag von einer radelbegeisterten Gruppe bei der Weiterfahrt am Morgen bis zum Stadtrand begleitet. Es wäre super, so etwas auch im Baltikum, in Russland und in Asien noch einmal zu erleben.

Ich freue mich auf den Start am 1. April und es wäre schön, wenn uns viele Freundinnen und Freunde sowie Bekannte im Reiseblog begleiten.

Meine erste so lange Tour als „Solist“. Mein Schatz Astrid wird aber bis Riga auch dabei sein, die Mitradler und -innen, die ich schon kennengelernt habe, werden ganz bestimmt ebenfalls zum Erfolg der Tour beitragen. Ich hab mir fest vorgenommen, erst von Bali wieder nach Hause zu reisen.

Pink Thosetive! (Eine Erkenntnis Volkers, die uns auf jedem Radelmeter begleiten sollte.)

Noch 7 Tage – die Spannung steigt!

Gedanken kurz vor der Abreise

Fast sechs Jahre ist es her, dass wir in London einradelten, nach einer epischen Radreise von Hongkong durch China, über den Himalaya (im Winter!), durch Nepal, Indien, den Oman, Dubai, den Iran, die Türkei, Bulgarien. Die Donau entlang bis Passau. Einmal quer durch Deutschland (bei typischem deutschen Sommerwetter). Dann weiter durch das Radwunderland Holland und über den Ärmelkanal (nein, nicht im Tretboot!). Beim dritten Pint in einem Londoner Pub reifte dann die Idee von der Radweltreise. Nicht, um auf die Jagd nach Superlativen zu gehen. Sondern einfach aus Freude, lange Radtouren zu organisieren. Und dabei selbst noch ein wenig von der Welt zu sehen.

Sechs lange Jahr also, mit durchwachten Nächten, um die Ohren geschlagenen Wochenenden, vor den Augen flimmernden Landkarten, Bildern und Höhenlinien. Mit Zweifeln, ob so eine Reise überhaupt jemand bucht. Gefangen in Exceltabellen, die die Route in Tagesetappen und -budgets aufteilen, wahre Kunstwerke der Kryptologie!

Dann aber auch immer die Vorfreude, vor allem auf den Erkundungsfahrten durch Deutschland, Polen, Indonesien, Thailand und Singapur. Die eine oder andere Flasche Sekt wurde geköpft, bei der ersten, zehnten, zwanzigsten Anmeldung.

In 7 Tagen ist es soweit, wir werden pünktlich um 10:00 Uhr am Brandenburger Tor gen Osten in die Pedalen treten, und hoffentlich 800 Tage später, aus westlicher Richtung, der Quadriga ein weiteres Mal „Hallo“ sagen. Und auch wenn die sechs Jahre viel zu schnell vergangen sind, es immer noch ein paar Baustellen auf der Tour gibt, ist es gut, dass es endlich losgeht.

Einmal um die Welt. Mit uns. Ein Traum wird war!

P.S. Als kleiner Appetitanreger eine kleine Bildergalerie der ersten Etappe, gestern abgefahren.

Vom Tango zur Samba: Buenos Aires – Rio de Janeiro

Nein, kein olympisches Programm, und Fußball werden wir auch nur spielen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Auf zwei Rädern entdecken wir Brasilien in all seinen Facetten. Eine atemberaubendes Reise, die am Zuckerhut endet. Hier verlassen wir nach einem knappen Jahr Südamerika und kehren auf den „alten“ Kontinent zur.

Weitere Informationen gibt es hier.