Abschied, Grenzannäherung, Begrüßung

63 km von Tartu nach Räpina, bewölkt, sonnig, heftige Platzregenschauer mit Graupel

Wir müssen heute nicht sehr früh los, denn bis Räpina ist es nicht weit, verglichen mit anderen Tagen.
Bleibt also noch Zeit für einen kurzen Abstecher in Tartus Altstadt. Nett, liebevoll restauriert und gepflegt, sehenswert. Nach einer Stunde hat man(n) den Eindruck, fast alles gesehen zu haben.

Kurz nach 11 Uhr verabschieden wir uns von Tartu und von Volker, dem Initiator und Cheforganisator dieser einmaligen Tour.
Ich schreib es nochmal, auch wenn ich es schon mehrmals gesagt habe: Die Idee wurde zur materiellen Gewalt und beginnt, die Massen zu ergreifen, hätte K.M. dazu angemerkt und ich schließ mich ihm an.
Danke Volker für die Beharrlichkeit und Energie, diese Tour auf die Reise zu schicken und sie Tag für Tag fast 2000 km für und mit uns zu begleiten.

Wir radeln wie empfohlen die „45“ bis Räpina durch und hätte nicht 8 km vorm Hotel die dunkelschwarze Wolke über uns schlagartig alle Schleusen geöffnet, wären wir um 16 Uhr schon am Ziel gewesen. Ein Buswartehäuschen und Allus (hoffentlich schreib ich den Namen richtig) unser guter Geist am Lenkrad des Busses helfen uns, die 20 Minuten radelunfreundliche Wetterlage trocken abzuwarten.

Irgendwo unterwegs müßten – sollten – könnten wir die 2000 km – Marke überquert haben. Unsere Messungen stimmen da leider nicht ganz überein. Ich bin z.B. laut meinem „Mini GPS“ erst bei Total Distance = 1,932.26 km. Naja, ist ja auch knapp dran.

Für die Blog-Leser- und -innen ostseits der Elbe: Erkennt ihr eine Ladenkette von früher wieder?

Abends im Hotel treffen wir Sascha, der nun unser Guide sein wird und als ersten „Höhepunkt“ morgen mit uns den Grenzübergang von der Embargo-EU nach Russland organisieren muß.

Sollte auch ab morgen die Internetverfügbarkeit so gut und problemlos sein wie in den vorangegangenen 4 Wochen, dann berichten wir hier wie gewohnt „live“ und tagesaktuell.
Lassen wir uns also überraschen oder „posmotrim“. 😉

Hier noch bunte Bilder vom Tag:


Gümnaasium

93 km von Valga nach Tartu, Sonne, Regen, Rückenwind

Estland ist reich. Zumindest reich an Buchstaben. Vor allem Umlaute kommen gerne in der Dopplung. Aber auch Konsonanten kann es nie zu viele geben.

Estland ist aber auch reich an Radwegen. Gut – nicht immer sind diese in einem guten Zustand, aber der gute Wille, und das ist der Wille, der über das „wir versuchen, die Radfahrer von der Fahrbahn zu verbannen, damit sie die Autos nicht stören“ hinausgeht.

Im Gegensatz zu gestern, eine Etappe, die unter die Kategorie „Auf einer Weltreise muss man auch mal Kilometer schrubben“ fällt, meiden wir heute fast vollständig die stark befahrenen Straßen und rollen recht flüssig über gut asphaltierte Nebenstraßen. Mit parallel dazu verlaufenden Eurovelo-Strecken.

Nordkap? Athen? Eurovelo 11?

Nein, wir bleiben bei unserem Ziel Berlin, einmal rum!

Viel passiert nicht am heutigen Tag, der mein letzter Radtag mit der Gruppe sein wird. Morgen Abend übernimmt Sascha.

Hallo Sascha! Er wird sich die Tage sicherlich auch im Blog vorstellen und begleitet die Gruppe die ersten drei Woche in Russland.

Morgen werden es zudem 2.000 Kilometer sein, die die Gruppe seit Berlin zurückgelegt hat.

Chapeau!

Ich werde euch vermissen!

Und hier kommen die Bilder:


96000 Meter A3 (E264) nach Estland

115 km von Sigulda nach Valka(LV)/Valga(EST), Wolken, Regentropfen, Sonne, z.T. kräftiger Rückenwind

Der Radeltag beginnt gewohnt kühl mit vielen Wolken und der Option, betröppelt zu werden.
Die ersten 14 km rollt es nebenstraßenbeschaulich und anfangs steil bergab ins Tal des Flusses Gauja.
Wir radeln nach Stefans mehrfacher Empfehlung den Nebenweg zur Gutman-Höhle, der größten Höhle des Baltikums und nehmen dafür sogar alle einen sog. „Drecksweg“ in Kauf, den Mifa-Rad und Stefan sonst eigentlich gar nicht mögen.
Karin freut sich dafür, hier noch mehr über die Legende der Rose von Turaida zu erfahren.
Zurück auf der Straße strampeln wir über eine 11%-Rampe aus dem Tal wieder nach oben vorbai am Ort Tureida in die normale Reisewelt.

Dann die Frage ans Navi: Wo bitte geht es hier nach Estland? – Nach 20 Metern rechts auf die A3 abbiegen und dieser 96 km folgen bis Valga.
(Im wesentlichen immer gerade aus, aber kleine Kurven bitte nicht ignorieren.)

OK.

Ich mag ja eigentlich die A3 überhaupt nicht, insbesondere das stets verstopfte Stück zwischen dem Frankfurter Kreuz und der Raststätte Weißkirchen. Aber es gibt heute wirklich keine akzeptable Alternative und außerdem pustet ein erstklassiger Rückenwind!

Die A3 ist hier in Lettland übrigens nur einspurig in jede Richtung, d.h. die Brummis müssen sich die Fahrbahn mit uns teilen. Wir sind da sehr tolerant und die meisten Brummi-, SUV- und sonstigen Rennpiloten zum Glück auch.
Eine unfaßbare Besonderheit hat die A3 hier in Lettland aber: Es gab nicht eine Baustelle!

Wir kommen teilweise mit 25-30 km/h voran! Auf abschüssiger Straße mit 30-40 Sachen!!
Dennoch bleibt angesichts der in der Perspektive am Horizont nur 1 cm breiten Piste unendlich viel Zeit über irgendwas nachzudenken oder die Natur zu beobachten.

Nachdenken: Viele A3-Abschnitte wurden mit finanzieller Unterstützung der EU saniert. Hoffentlich haben auch die (noch) in Lettland lebenden und (hoffentlich) Arbeit habenden Menschen bald was davon. Seit der Unabhängigkeit sind Hunderttausende, vor allem junge Leute ausgewandert …

Beobachten: Lange lange Waldstücke, vor allem mit Birken. Kleine weit auseinanderliegende Bauernhöfe, aber jeder mit eigener Bushaltestelle. Phantastische Wolkenmassive und -Bewegungen von tiefdunkel bis strahlendweiß.

Zuletzt freundlicher Sonnenschein zum Empfang am Grenzübergang.

 

Wir haben Estland erreicht, relaxen und schlemmen am Abend im netten Hotel Metsis.

Landausflug mit Überraschungen

96 km bei Rückenwind und Aprilwetter von Riga nach Sigulda

Die Erwartungen waren hoch: Nachdem wir schon vor drei Tagen nahezu autofrei nach Riga geradelt waren, die Stadtrundfahrt mit dem Rad auch deutlich angenehmer war als in Vilnius (was aber auch daran lag, dass Aija, unsere Führerin in Riga, deutlich sensibler durch die Stadt fuhr als ihr Kollege Frank in Vilnius!), sollte die Ausfahrt aus Riga doch eigentlich genauso angenehm gestaltet sein, oder?

Jein.

Das Bemühen ist deutlich, und so fahren wir tatsächlich auf relativ guten Radwegen, einer davon sogar baulich getrennt auf der ehemaligen Fahrbahn (auf dem dann aber prompt ein SUV parkt, wie auch immer er dahin gekommen ist – wir unterstellen kriminelle Absicht…).

Nach knapp 10 Kilometern fahren wir sogar auf Höhe des Zoos in ein Parkgelände, das ideale Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer bietet – wäre da nicht eine baulich bedingte Sperrung des Radwegs und die Abwesenheit einer beschilderten Umleitung. Aber auch diese Hürde meistern wir Dank modernster Navigationstechnik: Nase in den Wind und zuweilen auf dem GPS. Mensch und Maschine, die perfekte Einheit! Radfahrer eben! 😉

Einen Schlenker durch den Hafen, ein paar Kilometer auf einer Europastraße, dann wieder malerische Datschenviertel, viel Wald, ein wenig Ostsee.

Und dann, wie eine Fata Morgana: Ein Fahrradmuseum. Vater und Sohn sammeln seit Jahrzehnten, das Erbe der einst glorreichen lettischen Fahrradindustrie und noch so manches mehr.

Nach einem leckeren Mittagessen in einer straßennahen Klitsche geht es am Nachmittag über EU-geförderte Straßen nach Sigulda. Dort erwartet uns die erste richtige Bergprüfung der Tour, fast hundert Höhenmeter mit bis zu 11 Prozent Steigung und dann das Hotel.

Leider erst einmal das falsche, da unsere litauische Agentur die Unterkunft geändert hat, ohne es mir mitzuteilen. Also einmal quer durch Sigulda, in die Außenbezirke, dann in die Pampa. Anruf beim Fahrer, umdrehen, wieder zurück, sechs Kilometer Zusatzstrecke.

Oder wie Stefan trocken bemerkt: Gesamttourtechnisch keinen Kilometer Umweg. Schließlich bleibt die Summe der geplanten Touren heute und morgen gleich.

Konkret heißt das: Schmutzbier im Hotel Pils. Und auch wenn das zu einem launischen Wortspiel einlädt: Pils heißt Schloss. Bezieht sich aber leider auf eine Sehenswürdigkeit in der Nähe und nicht auf unser Hotel.

Passt aber trotzdem!


Bilderbuch am Ruhetag 5 – Riga

Zwei Ruhetage in Riga, Stadtbesichtigung mit dem Rad, Entspannen und Organisieren

Faszinierende Stadt, zu Fuß, auf dem Rad oder einfach beim Blick aus dem Fenster.

Wir verarzten diverse Wehwehchen, verpacken Astrids Rad für den Rücktransport nach Frankfurt, probieren uns durch diverse kulinarische Spezialitäten, plotten neue Tracks, waschen Wäsche, schmieren Riemen, putzen Fahrräder, lassen die Bein baumeln – und ob jemand die Massageangebote im Untergeschoss wahrgenommen hat, habe ich noch nicht gefragt.

Insgesamt ziemlich viel Balsam auf die Seele, und Riga Balsam auf die Leber!

Heißer, heißer Rigastrand (Schön, schön, schön war die Zeit!)

23 km von Jurmala nach Riga, Sonne, Rückenwind und Radinfrastruktur

Es ist weit gekommen mit unserem Musikgeschmack. Vorgestern noch Pink Floyd, heute schon Freddy Quinn. Vor fast 20 Jahren, als China By Bike noch in den Kinderschuhen steckte, hatte ich mal einen Teilnehmer, der, sobald es länger bergauf ging, immer „Heißer, heißer Wüstensand“ intonierte. Das prägt sich ein.

Vielleicht ist auch Karin Schuld, die jede Loveparade mitgemacht hat, Schlagerfestivals liebt und sich darauf freut, auf der Tour durch den Geburtsort von Helene Fischer zu kommen.

Wer auch immer das ist…

Wir lassen es auch radtechnisch seicht angehen und schauen am Mittag erst einmal dem Strandbiathlonwettbewerb zu: 10 km mit vier Schuss Bier, den letzten im Liegendanschlag!

 

Am Nachmittag fahren wir dann in die erste Stadt mit einer nennenswerten Radinfrastruktur: Riga. Eigentlich ein Armutszeugnis, lieber Berliner Senat! Wenn Riga das hinbekommt, warum dann nicht die deutsche Hauptstadt, die es nur Vilnius verdankt, nicht jetzt schon als Schlusslicht der Radfreundlichkeit auf unserer Radweltreise dazustehen?

Wir sind auf jeden Fall tief beeindruckt, dass ein gut ausgebauter Radweg von der Stadtgrenze Jurmalas bis ins Zentrum Rigas führt, nicht immer perfekt, aber durchaus fahrbar und durchdacht. Und mit einigen zauberhaften Passagen!

 

Wie uns Riga überhaupt ziemlich beeindruckt.

Aber davon mehr morgen, wenn eine Stadtrundfahrt mit den Rädern ansteht.

Störche, Wind und Meer

94 km von Mezotne (Bauska) nach Jurmala, sonnig mit Wolken, gnadenloser eisiger Gegenwind

Wir starten am Schloss Mezotne in einen sonnigen Tag. Nur wenige weiße Wolken ziehen am blauen Himmel. Sie haben es aber verdammt eilig. Schlechtes Zeichen.
Das Storchenpaar im Nest auf dem Baum gegenüber klappert uns ein freundliches Adieu zu.
DIE Gelegenheit auch endlich mal die vielen Adebar-Paare zu erwähnen, die uns schon seit Polen, in Litauen und nun auch in Lettland von hoch oben in fast jedem Ort begrüßt haben.
Einige bauen noch fleißig am Nest, andere staken bereits in Seen und Feldern auf Futtersuche für die brütende Störchin.

Los geht’s und als erstes begegnet uns ein alter Bekannter der letzten Tage – der eisige Gegenwind. Die ersten 18 Kilometer führen uns über eine „naturbelassene“, von landwirtschaftlichem Gerät geformte Straße. Da beginnt man(n) sogar von asphaltierten Buckelpisten als Alternative zu träumen.
Wir schaffen die 18 km in knapp 2 Stunden und überlegen ernsthaft, ob wir das noch weitere 80 km haben wollen. Da steckt der vorgestrige Tag noch im Hinterkopf.
Weitere 10 km später sitzen wir dann tatsächlich wieder zu viert im Bus. Stefan und das Mifa-Fahrrad bleiben dennoch bis zum sehr späten Abend eisern auf der Piste. Respekt!

Wer schon am frühen Nachmittag in Jurmala ankommt, hat dann Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch den Ort, vor allem am Meer entlang. Am langen Sandstrand bläst der Wind noch heftiger und kälter, aber hier lässt mensch sich gern durchpusten.
Ein Strandcafe mit gläsernem Windschutz lädt zum Sonnenbad mit Kaffeegenuss ein.

Die schwarzweißen Vögel über uns heißen jetzt Möwen und machen das Ostseefeeling perfekt.

Ein gemeinsames leckeres Abendessen bei „Grill&Fish“ mit legendären Schwarz-weiß-Filmlegenden am TV an der Wand (tonlos aber sowas von rührend …) sowie Rigas Melnais balzams for afters – Tag 21 war ein echt schöner Tag!

Astrid & Peter

Fink Ployd

114 km von Panevezys nach Mezotne, wechselnde Winde und Bilderbuchwetter

Wenn ein Tag mit einer Smooth-Jazz-Version von Pink Floyds „Time“ anfängt, kann der Tag eigentlich nichts werden. Nicht wegen dem genialen Song von der „Dark Side of the Moon“, der mit der schönen Zeile „Taking away the moments that make up a dull day“ anfängt.

Also genau das, was wir hier im Blog für jeden Tag machen: Die langweilen Momente vergessen und von den interessanten erzählen.

Aber eine Smooth-Jazz-Version davon? Also von „Time“. Aber im Blog hättet ihr das ja auch nicht so gerne, oder?

Also kurz und rough: Schön war’s heute!

Zumindest bis zur Mittagspause. Der Wind kam schwach von der Seite und etwas stärker von hinten, der Frühling ist nun deutlich an Flora, Fauna und Laune zu spüren. Alles grünt so grün, und schon ist der nächste Ohrwurm da, der Pink Floyd für ein paar Kilometer ablöst.

Am Nachmittag ist Pink Floyd wieder da, was auch dringend notwendig ist, da der Wind inzwischen auf das bewährte Nordwest gedreht hat und wir – siehe gestern – unser Vorderrad ja immer mit dem Wind drehen müssen. Da ich Kopfhörer beim Radfahren hasse, muss David Gilmore eben mental singen und ich stimme zuweilen ein, laut gegen den Wind, was daher glücklicherweise niemand hört.

Die Grenze zu Lettland ist dann sehr unspektakulär, sieht man einmal von der fehlenden Asphaltdecke ab, die auf acht Kilometern Länge die beiden baltischen Staaten verbindet. Zwischen Polen und Litauen war auch schon Piste. Kann man sich nicht über Zuständigkeiten einigen oder warten beiden Länder jeweils auf die EU, die ja für das Zusammenwachsen und damit vielerorts auch für den Asphalt zuständig ist?

Wie auch immer, wir überleben auch den Nachmittagsgegenwind und rollten Punkt 19:00 Uhr in unserem Schloss, Heimat für eine Nacht, ein.

Mit der Pink-Floyd-Platte war ich dann auch durch.

„There’s someone in my head, but it’s not me!“

Stimmt: David Gilmore!


North by Northwest – oder: Der unsichtbare Fünfte

116 km von Kaunas nach Panevezys, heftiger Gegenwind und leicht schwindende Motivation

Es gibt ja einige Menschen, vor allem im China-By-Bike-Büro und bei mir zu Hause am Küchentisch, die mich als Regenmacher bezeichnen. In den letzten Jahren musste ich ja nur eine Tour übernehmen und die Niederschläge eines ganzen Jahres pladderten auf die Gruppe herab.

Mit dem Schneeregenstart der Radweltreise haben sich wohl einige bestätigt gefühlt. Nur: Seitdem haben wir mit einer Halbtagesausnahme fast perfektes Wetter, keine Niederschläge, Sonne satt.

Und Wind. Die erste Woche noch von hinten. Seitdem stetig ansteigend von vorn. Die ersten bösen Zungen machen mich nun für den Gegenwind verantwortlich. Wir fahren nach Osten – Wind kommt aus Osten. Wir haben eine einzige Etappe auf der gesamten Radweltreise, die strikt nach Westen führt: Westwind!

Heute dann Richtung Nordwesten.

Der Wind?

Ihr habt es erraten!

(Das ist ein See, kein Fluss!)

Dabei ist die Strecke wunderschön, die litauischen Autofahrer zeigen sich von der besten Seite (die Abwesenheit!), es könnte alles so perfekt sein. Nur der Wind, der treibt uns vor allem nach dem Mittagspicknick zur Verzweiflung.

Am Ende sitzen dann alle im Begleitfahrzeug. Alle?

Nein, Stefan, der einsame Sachse, hält die Radlerfahne oben und „rammelt“ bis Panevezys durch, um in seinem einheimischen Idiom zu bleiben. Ok, wer nordwärts durch Mauretanien geradelt ist, den stört auch baltischer Sturmwind nicht.

Was bleibt vom Tag?

Durchblasene, zunehmend gestählte Radlerkörper, die heute einen schwachen Tag hatten, exzellentes Schmutzbier und ebensolches Abendessen in unserem Nachtquartier, einer umgebauten alten Mühle.

Und der Wind schreit: (hat uns für die Nacht nicht mehr interessiert!)