North by Northwest

Tag 360 der Radweltreise, von Goolwa nach Wellington East. Wind wie immer beim Radfahren

Bisher hat sich der Wind ja nicht von der besten Seite gezeigt. Die heutige Richtungsänderung verspricht Besserung – der Wind hat aber andere Ideen.

Bevor wir uns aber auf die Räder schwingen, genießen wir erst einmal unser Frühstück. Wenn ihr mal in Goolwa seid – zugegeben, eher unwahrscheinlich – dann genießt das Frühstück im Motel Goolwa. Da lässt sich auch Gegenwind ertragen!

Nun – es geht wieder mal gegen den Wind. Dafür aber ausgesucht schön. Der direkte Weg wären gerade einmal 60 km. Wir – besser gesagt ich, wähle den etwas längeren Weg über die Nebenstraßen, teilweise am Murray River entlang, der hier als See ausufert, mit kleinen Ortschaften, die in Mecklenburg-Vorpommern stehen könnten. Das Wetter ist uns gnädig, der Wind nicht, aber alles in allem geht es gut voran.

Bis wir an der Fähre in Wellington East ankommen, unser schickes Courthouse beziehen und nur einen Zettel vorfinden: Wir haben keine Zimmer, sind nicht da und haben euch grundlegend verarscht! Stand da nicht so, fühlte sich aber so an.

Wie auch immer: Die Unterkunft im Welly Pub, drei Bungalows mit jeweils 2 Zimmern und Küchenzeile mit Blick über den Murray waren mehr als guter Ersatz. Und der Pub fuhr so manches Gericht auf, das wir so gut und günstig bisher noch nicht hatten. Darüber hinaus gab es unser geliebtes Coopers Pale Ale auch noch, sogar vom Faß, da waren das Schmutzbier und die Abendversorgung gesichert! Coopers, das ist die einzige verbliebene unabhängige Familienbrauerei in South Australia, und das schmeckt man!

Den Abend beschließen wir mit den frisch aufgefüllten Weinvorräten der Blaisdale Winery, die wir im Vorüberfahren auch noch besucht haben.

Ein ziemlich runder Tag!

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