Reif für die Insel

295. Radweltreisetag, 90 km von Krabi nach Koh Lanta, mittags kannte die Sonne heute keine Gnade, danach war sie uns egal, weil Insel und so

Heute verabschiedeten sich Troy, Am und Jack von uns. Vielen Dank an Am für die tollen Dronen-Videos. Ich konnte diese leider nicht weiter bearbeiten und hochladen, da die Auflösung einfach zu groß ist. Ich hoffe, ich kann da noch ein paar nachliefern, wenn ich wieder an einem vernünftigen Computer sitze.

Troy hatte vor allem in meiner Abwesenheit Verantwortung übernommen und die Gruppe toll geführt. Vielen Dank nochmal für alles!

Die letzten Tage in Thailand werden wir auf Inseln verbringen. Insel Hopping gehört ja auch zum guten Ton hier. Leider müssen wir dafür Speedboote nehmen, denn mit dem Tretboot bräuchten wir wohl ein paar Tage länger.

Als erstes steht die Insel Koh Lanta auf dem Programm. Diese kann man von Krabi aus fast mit dem Fahrrad erreichen. Lediglich eine kleine Fährfahrt trennt die Insel vom Festland.

Die ersten 40 Kilometer von Krabi in Richtung Osten boten allerdings keine Alternative als die Hauptstraße Nr. 4. Durchgängig vierspurig, laut und schnell. Das brauchten verständlicher Weise nicht alle von uns. Danach aber ging es gemächlich weiter durch Landstraßen bis man zum Fähranleger kam.

Hauptsächlich für den Liefer- und Arbeitsverkehr gedacht, drängten wir uns mit den Rädern zwischen die Autos und Motorräder auf die Fähre. Motor ausstellen tut man natürlich nur ungern in Thailand, denn dann funktioniert ja die Klimaanlage nicht mehr. So standen wir zwischen Abgasen in der Sonne und warteten geduldig bis die Fähre Koh Lanta Noi erreicht hatte.

Koh Lanta ist aufgeteilt in Lanta Noi (klein Lanta) und Lanta Yai (groß Lanta). Diese sind mittlerweile seit 2 Jahren mit einer Brücke verbunden.

Das Inselfeeling holt einen sofort ein. Zufrieden und gespannt rollten wir gemächlich in unser Hotel am langen Prah Ae Beach ein. Die letzte offizielle Radetappe in Thailand ist damit abgehakt.

Leider ist die Hauptstraße vor dem Hotel noch im Bau. Wohl auch schon seit längerer Zeit. Aber dieses Jahr ist angeblich ein Besuch der Königstochter geplant. Deswegen steht man hier nun etwas unter Druck. Solange nur die Straße dafür renoviert werden muss ist ja alles gut.

Abendessen dann natürlich klassisch auf Bambusbänken am Strand mit Füßen im Sand. So muss das! Wir machen jetzt erstmal ein bisschen Urlaub.


Print Friendly, PDF & Email

Kommentar verfassen