Teeflut

Tag 212 der Radweltreise, knapp über 2000 Höhenmeter auf 83 km, beim Wetter alles dabei.

An Tee kann man sich nie sattsehen, höchstens satt trinken! Aber da hat die Gruppe ja noch andere Trinkmöglichkeiten, im Moment ist da ein chinesischer Klarer sehr angesagt. Zur Muskelanspannung. Nun gut!

Die Muskelentspannung ist auch dringend notwendig, weil die Etappe heute wieder einmal alles bietet, was in den letzten vier Wochen einen Radtag ausmachte: Berge satt, wunderschöne Landschaft, anspruchsvolle Steigungen und Wetter von strahlender Sonne bis Wolkenbruch. Den Hauptpass schenken sich dann auch einige, auch der Chronist, der immer noch mit Jetlag und Müdigkeit kämpft.

Schön war der Tag trotzdem, auch wenn das herrlich kalte Schmutzbier, das gute Yanjing aus Beijing heute besonders gut schmeckt. Wir genießen die Ruhe der Teeplantage, ein Art Museumsdorf ohne Bewohner aber mit viel Tee und allem, was dazugehört.

Das Abendessen gibt es dann nach alter China-By-Bike-Tradition in der Kaschemme am, nein eigentlich mitten im Busbahnhof des Dorfes. Was nicht allzu störend ist, da nur zwei Busse am Tag fahren.

Auf jeden Fall lecker war es.

In der Nacht trommelt dann der Regen an unsere Fenster. Ein Omen für die morgige Etappe?

P.S. Heute mal eine Bildergalerie, die fast alle Varianten eines chinesischen Frühstücks abbildet. Für jeden etwas dabei. Nur nicht so, wie wir es von zu Hause gewohnt sind.

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