Von der ältesten Festung Russlands über die Errungenschaften der Sowjetunion zum Luxus des modernen Russlands

37 km von Starij Isborsk nach Pskov, ein sonniger Tag

Zum Frühstück wurden wir in unserem Stammlokal von der gleichen Dame erwartet, die uns gestern nach unserem üppigen Mahl verabschiedete. Wir alle haben automatisch den gleichen Platz wieder eingenommen, den wir keine 10 Stunden vorher verlassen hatten.

Beim Verabschieden aus der Lokalität wurden wir als treue Stammkunden prompt gebeten im Eingangsbereich des Restaurants die Decke mit einem Edding zu signieren. Anschließend haben wir die älteste russischen Festung besichtigt.

Wenn man es genau nimmt ist von der seinerzeit aus Holz gebauten Befestigung nichts mehr übrig, und auch der jetzige Bau aus dem 13. Jahrhundert nur noch eine Ruine. Auch gibt es mehrere Orte, die dies von sich behaupten.

Stefan hat sich entschlossen den Schlenker Richtung Pskover See, ein Fortsatz des Peipussees, alleine zu machen. Wir anderen haben den direkten Weg nach Pskov gewählt.

Eigentlich nur gut 30 km und in 1,5 Stunden gut zu machen. Aber dann hat uns Alexander mit seinem historischen Moskwitch und einer riesigen Sowjetflagge abgefangen. Da konnten wir nicht vorbei fahren, sondern haben sein kleines privates Museum der sowjetischen Automobile und Alltagsgegenstände bewundert. Mit ein paar Brocken Deutsch – ein Überbleibsel seiner Militärzeit in der DDR – konnte er Karin zu ihre Heimatstadt Hamburg schmeicheln. Dort hatte er seine Tochter besucht und war vor allem vom Fischmarkt beeindruckt.

Nach einer Durchquerung von Pskow erreichten wir unser direkt im Zentrum oberhalb des Flusses Viliki gelegenes 5 Sterne Hotel mit SPA Bereich- eine der besten Adressen am Platze. Seit 14:00 Uhr wurden wir hier von den adretten Hoteldamen der Rezeption erwartet.

Beim abendlichen Spaziergang durch das historische Zentrum auf der Suche nach dem besten Restaurant präsentierte sich Pskov von seiner besten Seite mit strahlend blauen Himmel.


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