Vor und hinter den Kulissen des Paradieses

Bilderbuch vom Spaziergang auf Ko Lipe am 298. Radweltreisetag an einem sonnigen und heißen Januarmittwoch bei 35 °C

Sie wird Koh Lipe genannt, die kleine Paradiesinsel in Süd-Thailand, nicht weit von der Grenze zu Malaysia im Andamanischen Meer (einem Randmeer des östlichen Indischen Ozeans) oder auch Ko Lippy, Koh Lipeh, Ko Lipey, je nachdem wie der Name „Papierinsel“ in andere Sprachen übernommen wurde.
Der Sprachen sind gar viele, die hier auf der kleinen Insel gesprochen werden. Nicht von den evtl. noch von den ursprünglichen Einwohnern (den zur See fahrenden Chao Ley) abstammenden Thailändischen Bewohnern, sondern von den hier in beängstigender Menge und Vielfalt herumlaufenden und -liegenden Touristen. Die Chao Ley (aus Malaysia stammend und dort Urak Lawoi genannt) sprachen Rawi – eine Mischung aus Thai und Malaysian, die Touris sprechen viel englisch, französisch, deutsch, „skandinavisch“, russisch und zunehmend chinesisch.
Für die finanziellen Einnahmen ist das sicher positiv, für die Natur der Insel eher „reziprok proportional“ ( 😉 https://de.wikipedia.org/wiki/Reziproke_Proportionalit%C3%A4t ).
Haupanziehungsgebiete der kleinen Insel sind vor allem 3 Traumstrände: Pattaya Beach (mit 1 km der längste und populärste), Sunrise Beach (Haad Chao Ley, ca. 800m, in der Nähe des „Chao Ley Village“ mit Krankenhaus und Schule) und Sunset Beach (Haad Pramong, 200 m, etwas abgelegen und ruhiger).
Bambus- und Holzhütten-Resorts sowie unzählige kleine Restaurants versprühen ein typisches Hippie Feeling. Dazwischen, davor und dahinter Shops aller Arten und Preisklassen, einschl. des unvermeidlichen „7-Eleven“.
Hotelkomplexe größeren Ausmaßes verstecken sich gekonnt im Wald an der Küste.
Überall werden Kayak- und motorisierte Bootstouren angeboten, z.B. zu den vorgelagerten Mini-Inseln Ko Usen und Ko Kra.
Koh Lipe ist ideal für Tauch- und Schnorchelfans, gibt es doch hier 25% aller tropischen Fischarten zu sehen. Ob das wirklich stimmt, können euch sicher die anderen Mitreisenden berichten, die den Tag dazu auf und im Wasser verbracht haben.

Wir wohnen für zwei Nächte „mitten drin“ in kleinen Hütten des netten Gecko-Resorts mit Super-Restaurants drumherum.

Die regional Verantwortlichen haben wohl die Bedeutung des Tourismus und hoffentlich auch dessen Nebenwirkungen betreffs Abfall, Naturschutz und Energie (Strom insbesondere aus Dieselaggregaten!) im Blick. Zumindest müssen alle Touris bei der Ankunft eine National-Park – Gebühr zahlen …

[https://en.wikipedia.org/wiki/Ko_Lipe; https://www.kohlipeisland.org/; http://www.thailand-guide.com/koh-lipe/; http://www.beautifulworld.com/asia/thailand/ko-lipe/; http://packthailand.com/things-to-do-in-koh-lipe-best-activities/]

Ich hab mich zu Fuß auf der Insel umgeschaut und ein paar Eindrücke von unterwegs ins Bilderbuch geklebt:




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