Wo der Pfeffer wächst

262. Radweltreisetag, Kep nach Kampot mit Abstecher zur Verkaufsveranstaltung bei einer Pfefferfarm, Wetter: sunhine raggea

40 km waren Programm und wir ließen es gemächlich angehen. Teils Nebenstraßen vorbei an einem ruhiggelegenen See führten uns zur Sterling Pepper Farm. Kampot ist bekannt für sein Pfeffer. Im großen Stile fingen die Franzosen zur Kolonialzeit an hier Pfeffer anzubauen um sie dann nach Europa zu importieren. Also eigentlich gar nicht so lange her, dass dieses Gewürz seinen Stammplatz als Standard-Gewürz auf den Speisetischen bei uns zuhause gefunden hat.

Wir saßen und warteten auf unsere Verkaufsveranstaltung. Als bald kam ein Mitarbeiter und erklärte uns wie das dem Pfeffer hier ist.

Grob wird der Pfeffer in 4 Endprodukte unterteilt: grüner, schwarzer, roter und weißer. Der grüne ist der frisch geerntete. Der kommt unbehandelt in den Wok. Der schwarze ist getrockneter grüner und mit der schärfste. Lässt man die Frucht länger am Baum wird er zum roten. Kocht und schält man diesen bekommt man weißen. Also alles aus einer Pflanze. Jetzt wissen wir Bescheid! Und mit ein bisschen Souvenir im Gepäck steht auch der Pfeffersauce zu Hause nichts mehr im Weg.

Danach rollen wir in Kampot ein, einer Stadt mit kolonialem Kern. Guesthouses und Happy Pizza Läden sind gewappnet gegen den Ansturm von Backpackern. Wir sind etwas ruhiger am Fluss untergebracht und genießen den Sonnenuntergang am Tek Chou.

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