Laos hat viele Gesichter

232. Weltreisetag, 60 km von Kasi nach Vang Vieng, tropisch heiß & abwärts

Landschaftlich bleiben wir den letzten Tagen treu. Verwitterte Karstformationen, ich bin fast geneigt sie malerisch zu nennen, von mehreren hundert Metern Höhe säumen unsere Straße gen Süden. Farbtupfer bilden die Reisbauern die zahlreich auf ihren Feldern die Ernte einbringen. Oft nehmen wir sie nur schemenhaft wahr da sich die Reisegeschwindigkeit aufgrund des anspruchslosen Reliefs erhöht hat. Nur … Hier weiter lesen

Ein Privileg der älteren Generation

Dass ich alle paar Jahr einmal eine Kreuzfahrt mache, darf man bei Fahrradreisen eigentlich gar nicht erwähnen. Das ist ja pervers, meint der Reiseleiter. Da strömen tausende von Leuten vom Schiff und besetzten eine ganze Stadt. Stell dir vor, wie die Umwelt durch diese Schiffe belastet wird. Ich hätte ihn noch gerne gefragt, wie oft er pro Jahr ins Flugzeug steigt, doch ich bin ein friedlicher Mensch und ließ es … Hier weiter lesen

Eine Weltreise beginnt zu Hause

Wenn man sich für eine Teiletappe einer Weltreise von 167 Tagen entscheidet, steht man unweigerlich vor der Frage, was nehme ich mit auf diese lange Reise. Gewisse Rahmenbedingungen sind durch die Fluggesellschaft gegeben. Nach Xi’an waren 23 Kilo erlaubt, zuzüglich Handgepäck von 5 Kilo. Ganz schön wenig, ging es mir durch den Kopf.

Bei dieser Reise fährt ein Begleitfahrzueg mit und transportiert das Gepäck, von daher konnte ich mich auf … Hier weiter lesen

Laotischer Höhenrausch

231. Weltreisetag, 94 km von Kiu Kacham nach Kasi, weiterhin tendenziell bergig

Der gestrige Tag und die bewältigten Höhenmeter steckt uns allen noch etwas in den Knochen, sodass wir länger als gewöhnlich am Frühstückstisch verweilen. Vielleicht noch einen Kaffee ?

Ein Blick auf das heutige Höhenprofil erinnert an eine Herzfrequenzgrafik und schwankt zwischen Maximalpuls und Scheintod. Ungesund sieht das auf jeden Fall aus …

Vom Fahrrad aus betrachtet ist die … Hier weiter lesen

Alp d’Huez de Laos

230. Weltreisetag, 79 km von Luang Prabang nach Kiu Kacham, tendenziell bergan

Das Profil der Tagesetappe mit den drei zu radelnden Pässen sieht verheißungsvoll aus und sorgt für heiße Diskussionen am Frühstückstisch. Über 2000 Höhenmeter insgesamt und einzelne Auffahrten von 1000 Höhenmeter stehen uns heute bevor …

Da wir heute zum dritten Mal in unserem Hotel in Luang Prabang frühstücken, verziehen die Kellnerinnen keine Mine mehr, als sie unsere Bestellung … Hier weiter lesen

Buddhas, königliches, graziles, kulinarisches und ein Wasserfall

Bilderbuch am 228. und 229. Radweltreisetag in Luang Prabang, kleine Regenschauer, sonnig und schweißtreibend schwühl

„Luang Prabang (auch Luang Phrabang oder Louangphrabang; Lao: ຫຼວງພະບາງ, ALA-LC: Lūang Phabāng, Aussprache: [lúaŋ.pʰā.bǎːŋ]; in alter Zeit Chieng Dong Chieng Thong, Müang Sua oder Sawa genannt) ist die Hauptstadt der Provinz Luang Prabang im bergigen Norden von Laos. Sie wird bald 70.000 Einwohner haben. Luang Prabang war die Hauptstadt des historischen Königreichs Lan Xang und … Hier weiter lesen

Keine Verschleisserscheinungen nach 73 Tagen

Jemand hat mal gesagt, Radfahrer sind nicht die einfachsten Leute. Eigentlich würde jeder lieber alleine solch eine Reise machen. Speziell in China ist das schwierig. Ohne entsprechende Sprachkenntnisse fast unmöglich. Jemand anders sagte, wenn man eine solch lange Reise macht, ist man entweder verrückt oder hat eine Schraube locker. Ich selber fahre von Xi’an nach Singapur. Dabei bin ich 167 Tage unterwegs. Peter ist am 1. April in Berlin gestartet. … Hier weiter lesen

Ein Schweizer Radler unter Deutschen

Seit uns der Liechtensteiner Reinold vor einer Woche verlassen hat, bin ich der einzige Schweizer im Radteam, welches um die Welt radelt. Was hat denn Liechtenstein mit der Schweiz zu tun? Geographisch liegen wir nahe beisammen, haben das gleiche Geld und reden die gleiche Sprache. Lichtenstein hat aber einen richtigen Fürst, einen Adeligen, wir haben nur 7 Bundesräte, welche hier in Laos niemand kennt.

Konzentrieren wir uns jetzt auf Deutschland … Hier weiter lesen

Wir schrumpfen

Als ich mich am 4. September in Zürich in den Flieger setzte, war ich 79 Kilo schwer und der Sitz war gut ausgefüllt. Heute nach 73 Tagen sind es noch 73 Kilo. Statistisch gesehen bin ich bei meiner Heimreise am 17. Februar in Singapur noch 55 Kilo schwer. Würde ich die ganze Weltreise machen, bräuchte ich im Flugzeug nur noch einen halben Sitz. Genau so ergeht es auch meinen Kollegen. … Hier weiter lesen