Transeurasien (Teiletappe Berlin – Xi’an)

Bei einem Blick auf die Weltkarte fällt uns der eurasische Kontinent auf, die riesige Landmasse zwischen Atlantik und dem Stillen Ozean. Selbst dem erfahrenen Reisenden sind nur wenige Regionen davon vertraut und diese liegen hauptsächlich im europäischen Teil. Für die Meisten beginnt das Unbekannte schon hinter den Masuren und alles, was jenseits des Urals liegt, hat schon einen Hauch exotischer Ferne.

So mancher hat sich einen Traum verwirklicht und mit der Transsibirischen Eisenbahn das Land zwischen Ural und Chinesischer Mauer durchquert und sich beim Durchfahren der Wälder, Steppen und Wüsten die Nasen an der Fensterscheibe platt gedrückt.

Was bisher nur wenige, einsame Globetrotter verwirklicht haben, nämlich durch Eurasien zu radeln, ist nun in einer kleinen Gruppe möglich. Im April 2018 brechen wir in Berlin zu unserem Abenteuer auf. Entlang bekannter und historischer Pfade radeln wir durch Polen und die Masuren bis ins Baltikum, wo wir die großen Handels- und Hansestädte des Mittelalters kennenlernen, bis wir schließlich nach gut einem Monat Moskaus Roten Platz er-reichen.

Entlang der Wolga führt uns dann der Weg bis zum Ural, der Europa von Asien trennt. Die schier unendlichen Waldgebiete der russischen Taiga reichen bis ins Herz Sibiriens vor. Am Baikalsee werden wir ein wenig verweilen und neue Kraft schöpfen, um danach die Steppenlandschaften der Mongolei zu durchqueren. In Jurtencamps werden wir zu Gast bei dem freundlichen Nomadenvolk sein. Dort erkunden wir die Heimat Tschingis Khans und seiner Nachfahren zu Fuß oder auf dem Rücken der kleinwüchsigen, mongolischen Pferde. Die südlichen Steppen wandeln sich langsam zu einer der gefürchtetsten Wüsten der Welt, der Gobi. Wir folgen alten Karawanenpfaden und treffen auf die größte Handelsstraße des Altertums, die Seidenstraße.

Jenseits der Großen Mauer liegen buddhistische Höhlenklöster und die heiligen Gipfel des Wutaishan. Während an den Tempeln die Gebetsfahnen flattern und kleine Glöckchen bim-meln, ist es Zeit, sich auf den letzten Abschnitt der Reise vorzubereiten. Auf dem Weg in die alte Kaiserstadt Xi’an machen wir Station im historischen Handelsstädtchen Pingyao und überqueren den Gelben Fluss am Hukoupubu, einem der größten Wasserfälle Asien. Nachdem wir der berühmten Terrakotta-Armee unsere Aufwartung gemacht haben, erreichen wir nach knapp 13.000 Kilometern Xi’an.

Termin: 01.04.2018 – 07.09.2018
Preis: ab 27.980,00 Euro

Ausführliche Informationen zu Leistungen und Konditionen gibt es am Ende der Seite.

Reiseverlauf

1. Tag (So, 01.04.2018) Berlin – Bad Freienwalde
Am Brandenburger Tor startet unser Aben-teuer Richtung Osten. Am Abend erreichen wir Bad Freienwalde.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 91 km

2. Tag (Mo, 02.04.2018) Bad Freienwalde – Gorzow
Willkommen in Polen, dem großen östlichen Nachbarn! Die erste Nacht verbringen wir in Gorzów Wielkopolski, dem ehemaligen Landsberg an der Warthe und heutigem Sitz des Wojewoden.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 103 km

3. Tag (Di, 03.04.2018) Gorzow – Pila
Obschon im 14. Jahrhundert gegründet, besticht die beidseitig des Flusses Gwda gelegene Stadt Pila durch weitläufige Parkanlagen, teilweise um Seen gruppiert.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 130 km

4. Tag (Mi, 04.04.2018) Pila – Bydgoszcz
Entlang der Notec-Flussniederung, einem breitem Urstromtal, gelangen wir nach Bydgozcz, dem früheren Bromberg. Beachtenswert sind die dortigen alten Kornspeicher am Fluss Brda.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 110 km

5. Tag (Do, 05.04.2018) Bydgoszcz – Torun
Nachdem wir den Weichsel-Strom überquert haben, erwartet uns das Weltkulturerbe Torun, der Geburtsstadt des Astronomen Nikolaus Kopernikus. Die noch aus Ordenszeiten stark befestigte Altstadt am Weichselufer besticht durch die ihre Backsteingotik, den Renaissance- und Barockbauten.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 55 km

6. Tag (Fr, 06.04.2018) Torun – Grudziadz
Abermals führt uns unsere Tour in eine sehenswerte Altstadt mit ihrer über 700-jährigen Geschichte. Befestigungen und Speicheranlagen zeugen von einer strategisch günstigen Lage an der Weichsel.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 80 km

7. Tag (Sa, 07.04.2018) Grudziadz – Ostroda
Seen und Kanäle bestimmen die Masuren, die wir heute erreichen. Das in ihrem westlichen Teil gelegene Ostroda geht auf eine Ordensgründung zurück.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 110 km

8. Tag (So, 08.04.2018) Ostroda – Olsztyn
Wir erreichen heute nach landschaftlich reizvoller Fahrt das politische und historische Zentrum des Ermlands und der Masuren.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 57 km

9. Tag (Mo, 09.04.2018) Olsztyn
Am heutigen Ruhetag können wir Olsztyn erkunden: vielleicht auf den Spuren von Kopernikus, der als Domherr auf der Ordensburg wirkte.

Übernachtung: Hotel ***

10. Tag (Di, 10.04.2018) Olsztyn – Gizycko
Das Städtchen Gizycko ist malerisch von zwei Seen eingeschlossen, die durch einen innerstädtischen Kanal verbunden sind.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 128 km

11. Tag (Mi, 11.04.2018) Gizycko – Suwalki
Weiter durch masurische Hügellandschaft erreichen wir Suwalki, eine Kleinstadt mit einigen interessanten, zweistöckigen Häu-sern vor allem aus dem 19. Jahrhundert.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 100 km

12. Tag (Do, 12.04.2018) Suwalki – Druskininkai
Willkommen in Litauen, dem Land mächtiger mittelalterlicher Großfürsten! Der Kurort Druskininkai, inmitten von Kiefernwäldern gelegen, ist für seine salzhaltigen Mineralquellen und durch den Nationalkünstler Ciurlionis bekannt.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 106 km

13. Tag (Fr, 13.04.2018) Druskininkai – Trakai
Trakai ist nicht nur berühmt durch seine wiedererrichtete Wasserburg, sondern auch seit Großfürst Vytautas Zeiten als Siedlungsplatz für die Karaimen, einer jüdischen Sekte.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 95 km

14. Tag (Sa, 14.04.2018) Trakai – Vilnius
Nach einer kurzen Etappe empfängt uns Vilnius, Hauptstadt und geistig-kulturelles Zentrum des heutigen Litauens.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 50 km

15. Tag (So, 15.04.2018) Vilnius
An unseren Ruhetagen können wir staunend entdecken, dass der Barock Vilnius prägt. Das größte Barockensemble nördlich der Alpen ist aber nur ein Teil von Vilnius. Augenfällig sind die mehr als 40 Kirchen unterschiedlichster Baustile und Konfessionen, die sich in der kompakten Altstadt befinden.

Übernachtung: Hotel ***

16. Tag (Mo, 16.04.2011) Vilnius
Auch jenseits der touristischen Höhepunkte lässt sich Vilnius erschließen. Die grüne Stadt am Zusammenfluss der Vilnia und Neris bietet die Möglichkeit des Bummels am Ufer oder durch ausgedehnte Parkanlagen.

Übernachtung: Hotel ***

17. Tag (Di, 17.04.2018) Vilnius – Kaunas
Die zweitgrößte litauische Stadt Kaunas, prägen geschichtsbedingt Repräsentativbauten der 1930er Jahre, als Gegenpol zum mittelalterlichen, hanseatischen Stadtkern.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 110 km

18. Tag (Mi, 18.04.2018) Kaunas
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung.

Übernachtung: Hotel ***

19. Tag (Do, 19.04.2018) Kaunas – Panevezys
Auch wenn wir den größten Strom Litauens, den Nemunas (Memel), hinter Kaunas verlassen, liegt unser Tagesziel Panevezys an einem seiner Zuflüsse.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 107 km

20. Tag (Fr, 20.04.2018) Panevezys– Bauska
Willkommen in Lettland mit seinen Sangestraditionen! Die Stadt Bauska geht auf eine Ordensgründung zurück und war später eine Residenz der kurländischen Herzöge.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 92 km

21. Tag (Sa, 21.04.2018) Bauska – Jurmala
Durch ein flussdurchzogenes Tieflandgebiet erreichen wir die Ostsee. Das langgestreckte Jurmala liegt in einem Waldgebiet und ist für seinen weißen Sandstrand bekannt.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 110 km

22. Tag (So, 22.04.2018) Jurmala – Riga
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Riga, die altehrwürdige Hauptstadt Lettlands und größte Stadt der baltischen Region.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 25 km

23. Tag (Mo, 23.04.2018) Riga
Die lettische Metropole bietet eine Vielfalt sehenswerter Bauwerke aus acht Jahrhunderten. So können wir eindrucksvoll feststellen, dass Jugendstilgebäude sehr charakteristisch für Teile des Stadtzentrums sind.

Übernachtung: Hotel ***

24. Tag (Di, 24.04.2018) Riga
Auf Wunsch können wir Riga mit kompetenten Führern literarisch oder mit dem Fahrrad erschließen. Auch ein Abstecher in die Wälder nach Norden lohnt sich.

Übernachtung: Hotel ***

25. Tag (Mi, 25.04.2018) Riga – Sigulda
Durch das Urstromstal der Gauja erreichen wir Sigulda. Im dortigen Nationalpark hinter-liesen Orden und Geistlichkeit ihre Burgen.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 90 km

26. Tag (Do, 26.04.2018) Sigulda – Valga
Willkommen in Estland, wo Tradition und Fortschritt vereint sind!
Die Doppelstadt Valka-Valga ist eines jener durch Staatsgrenzen geteilten, urbanen Räume.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 123 km

27. Tag (Fr, 27.04.2018) Valga – Tartu
Durch das südestnische Hochland gelan-gen wir nach Tartu, der ältesten und heute zweitgrößten Stadt Estlands. Vor allem durch ihre von den Schweden gegründete Universität stellt sie das geistige Zentrum des Landes dar.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 92 km

28. Tag (Sa, 28.04.2018) Tartu – Räpina
Räpina begrüßt uns mit dem klassizisti-schen Schloss von Sillapää und seinem auslaufenden Park. Der Ort ist bekannt durch seine Gartenbauschule und ein zugehöriges Museum.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 68 km

29. Tag (So, 29.04.2018) Räpina – Koidula – Pecory
Willkommen in Russland!
Mit der großherzigen russischen Seele werden wir uns an der Grenze voraussichtlich noch nicht vertraut machen können. Die Grenzer graben sich hier genau so ein, wie vor über 600 Jahren die Mönche des Höhlenklosters, die dem Ort seinen Namen gaben (russ. Höhle). Das Kloster und die mittelalterliche Grenzfestung sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Übernachtung: Hotel **
Stecke: ca. 40 km

30. Tag (Mo, 30.04.2018) Pecory – Pskow
Wir radeln vom Vorposten in die reiche und alte Handelsstadt Pskow, deren weitläufige Kremlanlagen vom Ruhm des russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Newski und der Niederlage des Deutschen Orden auf dem nahegelegenen Peipussee kündet.

Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 57 km

31. Tag (Di, 01.05.2018) Pskow
Pskows Kremlanlage beeindruckt durch ihre Mischung aus Wehrcharakter und geistiger Architektur. Hoch auf dem Hügel über dem Fluss erhebt sich die Dreifaltigkeitskathedra-le und die Ausgrabungen der alten Daumantas-Stadt.

Übernachtung: Hotel***

32. Tag (Mi, 02.05.2018) Pskow – Solzy
Solzy erscheint als unscheinbare Kleinstadt ist aber eng mit der Geschichte der mittelal-terlichen Republiken Pskow und Nowgorod, als auch deren Niedergang und der Entfal-tung des Moskauer Großfürstentums ver-bunden. Von ihrer früheren Bedeutung zeu-gen zahlreiche alte Handelshäuser und Kir-chen.

Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 125 km

33. Tag (Do, 03.05.2018) Solzy – Weliki Nowgorod
Unser Weg führt uns schnurgerade in die wohl bedeutendste Stadt Russlands. Ge-gründet durch Rurik, den Urahn der russi-schen Zaren haben ihre Einwohner über ein Jahrtausend die Entwicklungen mitbestimmt. Der Kreml mit der Sophienkathedrale und ihrer berühmten gusseisernen Tür aus Magdeburg und die Reste der Kaufmannsstadt berichten noch heute von internationalem Austausch. Alexander Newski wirkte am nahgelegen Ilmensee, viele Kirchen und ihre Ausmalungen lassen uns den Reichtum kaum erahnen.

Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 90 km

34. Tag (Fr, 04.05.2018) Weliki Nowgorod
Der Kreml mit seiner Sophienkathedrale, ihrer berühmten gusseisernen Tür aus Magdeburg und die Reste der Kaufmannsstadt berichten von der Bedeutung der Stadt und dem internationalem Austausch. Alexander Newski wirkte am nahegelegen Ilmensee, viele Kirchen und ihre Ausmalungen lassen uns den damaligen Reichtum nur erahnen.

Übernachtung: Hotel***

35. Tag (Sa, 05.05.2018) Weliki Nowgorod – Staraja Russa
Unser Weg führt uns an Ilmen etwas zurück um an dessen Südspitze zu gelangen. Die ersten Kilometer werden uns die Zentralbau-ten der orthodoxen Kirchen des Novgoroder Stils begleiten, bis wir schließlich durch Wälder zu einem Ort gelangen, der in den Analen als ein Ort am „Wasserweg von den Warägern zu den Griechen“ bezeichnet wird.

Übernachtung: Hotel*
Stecke: ca. 115 km

36. Tag (So, 06.05.2018) Staraja Russa – Demjansk
Unser Weg führt uns in Richtung der Waldaihöhen, Das Gebiet ist stark bewaldet und hat hügeligen Charakter. Unser Ziel Demjansk besticht durch seinen noch immer vorhanden sowjetischen Charme.

Übernachtung: Gästehaus
Stecke: ca. 100 km

37. Tag (Mo, 07.05.2018) Demjansk – Ostaschkow
Wir befinden uns nun im „Naherholungsgebiet der Moskauer und Petersburger“. Der Seligersee, an dem unsere Fahrt endet, be-sticht durch seine Naturschönheit, Ostaschkov durch seinen kleinstädtischen, klassizistischen Charme, der sich St. Petersburg als Vorbild nimmt.

Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 115 km

38. Tag (Di, 08.05.2018) Ostaschkow – Rschew
Wir verlassen allmählich die Waldaihöhen und gelangen das erste Mal an die Wolga, hier noch klein und beschaulich, werden wir das Flüsschen später kaum wiedererkennen. Rschew wurde bei erbitterten Kämpfen im II. Weltkrieg fast völlig zerstört und als sozialistische Planstadt inklusive diversen auf Sockeln platzierten, militärischen Geräten wiederaufgebaut.

Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 122 km

39. Tag (Mi, 09.05.2018) Rschew – Wolokolamsk
Wir nähern uns der russischen Hauptstadt und erreichen einen Ort, den Moskau schon in seinen Straßen benennt. Die deutschen Truppen sind hier stecken geblieben und in der DDR wurde die Wolokolamsker Chaussee durch Heiner Müller berühmt und Sinnbild für die Stagnation revolutionärer Gedanken. Für die Russen freilich ist es „nur ein Vorort“ von Moskau.

Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 115 km

40. Tag (Do, 10.05.2018) Wolokolamsk – Moskau
Wir starten die Tour zum Roten Platz bereits im Ballungsraum der 25 Millionen-Einwohner-Region. Die Straßen werden breiter, der Verkehr nimmt zu und so werden wir im zäh fließenden Verkehr auch Gelegenheit haben, die Vielfältigkeit Moskaus mit seinen Schlafsilos, dörflichen Strukturen und Monumentalbauten etwas ruhiger betrachten zu können. Doch Vorsicht ist geboten: Moskau hat die größte Hummer-Dichte und Drahtesel auf Straßen sind eher eine Seltenheit! Doch mit Fahrrädern nach fast 3000 Kilometern vor den Toren des Kremls zu stehen, wird uns die Strapazen sofort vergessen lassen.

Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 120 km

41. Tag (Fr, 11.05.2018) Moskau
Moskau lässt sich auf vielfältige Weise er-kunden, der Kreml mit seinen Kirchen gehört selbstverständlich dazu. Wer den Prunk der Zaren erahnen möchte, dem sei ein Besuch der Rüstkammer empfohlen. Lenin kann man im Glassarg betrachten oder gegenüber dem Mausoleum in den mittlerweile durch und durch kapitalistischen Shopping-Tempel des GUM gehen.

Übernachtung: Hotel***

42. Tag (Sa, 12.05.2018) Moskau
Ein Bummel entlang des Alten Arbats, durch die „Chinesische Stadt“, die russisches Flair des 19. Jahrhunderts ausstrahlt oder entlang des Promenadenringes lohnt sich auf jeden Fall. Man kann auch die zahlreichen Kirchen und Klöster, die in den letzten Jahren ihre Pforten wieder eröffnet haben, erkunden oder die Tretjakow-Galerie besuchen.

Übernachtung: Hotel***

43. Tag (So, 13.05.2018) Moskau – Orechowo-Zujewo
Orechowo-Zujewo ist als Stadt erst vor 100 Jahren entstanden und entwickelte sich mit der Industrialisierung Russlands schnell zu einer beutenden Industriestadt und einem Zentrum der Arbeiterbewegung. Viele der Industriedenkmäler aus dieser Zeit sind erhalten geblieben, wenn auch nicht immer im besten Zustand.

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 95 km

44. Tag (Mo, 14.05.2018) Orechowo-Zujewo – Wladimir
Wir fahren in den südlichen Teil des Goldenen Rings, der eng verbunden ist mit den Herrschaftsdynastien Russlands. Wladimir wurde bereits in der Kiewer Rus gegründet und steht mit seinen kuppelbekrönten alten Bauten und den Ikonen Andrej Rubljows in starkem Kontrast zur gestrigen Industriestadt. Die Stadt lebt heute fast ausschließlich vom Tourismus und bietet viele Annehmlichkeiten.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 125 km

45. Tag (Di, 15.05.2018) Wladimir – Wjasniki
Wir entfernen uns immer mehr von Moskau und so wird auch der dörfliche Charakter unserer Route immer prägnanter. An unserem Zielort angekommen, lohnt sich eine Erkundung des durch Holzbaukunst und Schnitzereien geprägten Pilgerortes.

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 110 km

46. Tag (Mi, 16.05.2018) Wjasniki – Nischni Nowgorod
Wir erreichen wieder die Wolga, die schon mächtiger geworden ist. An ihrem Zusam-menfluss mit der Oka, der wir auf der heutigen Tour eine Weile gefolgt sind, erhebt sich ein mächtiger Kreml über einer blühenden Großstadt, der vor allem dem Schutz gegen das Kasaner Khanat diente. Das Straßenbild ist geprägt durch eine bunte Mischung aus Handelshöfen des 17. bis 19. Jahrhunderts und deren Pendant der neueren Zeit. Die 60 Jahre für Ausländer gesperrte Stadt trug zu dieser Zeit den Namen des Schriftstellers Maxim Gorki.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 114 km

47. Tag (Do, 17.05.2018) Nischni Nowgorod
Das Straßenbild Nischni Nowgorods ist geprägt durch eine bunte Mischung aus Han-delshöfen des 17. bis 19. Jahrhunderts und deren Pendant der neueren Zeit. Ein Ausflug zur Strelka, von der man einen guten Blick auf die Wolga hat oder in die Nischni Nowgoroder Schweiz als Erholungsgebiet, bietet Kontraste zum geschäftigen Treiben der Großstadt.

Übernachtung: Hotel***

48. Tag (Fr, 18.05.2018) Nischni Nowgorod – Worotynez
Wir lassen die Großstadt hinter uns und wird es wieder ländlicher. Am Abend erreichen wir Worotynez, eine durch die Lebensmittelindustrie geprägte Stadt. Bekannt in Russland sind vor allem die Milchprodukte. Wir sollten daher nicht versäumen, den örtlichen Kefir, Quark, Joghurt und die landestypischen Sauermilchprodukte Rjaschenka und Bifidok zu probieren.

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 120 km

49. Tag (Sa, 19.05.2018) Worotynez – Tscheboksary
Unsere Fahrt führt uns in die Hauptstadt der autonomen Republik Tschuwaschien, Im örtlichen Volkskundemuseum kann man sich mit der Geschichte der Tschuwaschen, einem christianisierten Turkvolk vertraut machen oder das lohnenswerte örtliche Kunstmuseum besuchen. Für Freunde der geglitterten Revolutionsgeschichte lohnt sich ebenfalls das Museum des Helden Tschapajew, der jedem Russen ein Begriff ist.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 105 km

50. Tag (So, 20.05.2018) Tscheboksary – Wolschsk
Unser Weg führt uns parallel zur Wolga durch die Republik Mari-El, in deren Wälder es noch eine Unmenge Hexen und Geister geben soll. Neben christlichen Kirchen tauchen immer öfter Moscheen auf. Wolschsk ist ein wild gewachsenes Städtchen, das aus jeder Epoche etwas zu bieten hat.

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 75 km

51. Tag (Mo, 21.05.2018) Wolschsk – Kasan
Unser Weg führt uns nach Tatarstan. Kasan wir oft als die „Östliche Hauptstadt“ Russ-lands bezeichnet und dominiert durch eine liberale Mischung aus Orthodoxie und Islam.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 60 km

52. Tag (Di, 22.05.2018) Kasan
Nach dem Fall des Khanats Kasan unter Iwan dem Großen wurde die Stadt einer der Ausgangspunkte für die Kolonialisierung Sibiriens. Beeindruckend sind die Kremlanlagen mit der zur 2000-Jahrfeier der Stadt neu errichteten Moschee, aber auch die traditionellen, leider stark vom Verfall betroffenen tatarischen Stadtteile.

Übernachtung: Hotel***

53. Tag (Mi, 23.05.2018) Kasan – Laischewo
Unser Weg führt uns an der Wolga nach Süden zur Kama, wobei wir Gelegenheit haben werden, uns sowohl in einem russischen, einem tatarischen als auch in einem Dorf der „Getauften Tataren“ mit ihrer Volkskunst, Religion und Sangeskunst bekannt zu machen.

Übernachtung: Gästehaus
Strecke: ca. 70 km

54. Tag (Do, 24.05.2018) Laischewo – Tschistopol
Unser heutiger Weg führt uns entlang der Kama und Kuibyschewer Talsperre. Von der 3,5 km langen Brücke eröffnet sich uns ein weiter Blick auf die fast 20 km breite Mündung in die Wolga. Tagesziel ist Tschistopol, ein Städtchen in das während des 2. Weltkrieges vielen Schriftstellern, darunter Boris Pasternak ein neues zu Hause bot und später ein Museum zu seinen Ehren eröffnete.

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 88 km

55. Tag (Fr, 25.05.2018) Tschistopol – Bersut – Jelabuga
Wir fahren mangels Brücken per Boot zwei Stunden die Kama hinauf, um am rechten Ufer unseren Weg in das Museumsreservat Jelabuga fortzusetzen. Der Stadtkern des Städtchens steht komplett unter Denkmalschutz und ist eine Perle der russischen Architektur des 19. Jahrhunderts. Der bedeutende russische Maler Schischkin arbeitete hier und verewigte die wunderbare Landschaft in seinen Bildern.

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 106 km

56. Tag (Sa, 26.05.2018) Ruhetag in Jelabuga
Der heutige Ruhetag steht zur freien Verfügung.

Übernachtung: Hotel**

57. Tag (So, 27.05.2018) Jelabuga – Warzi-Jatschi
Unsere heutige Etappe führt uns nach Udmurtien, dessen Namen von den finno-ugurischen Udmurten erhalten hat. Mitten im landwirtschaftlich geprägten Gebiet erwartet uns ein Mineralwassersanatorium, in dem wir auch nächtigen werden.

Übernachtung: Sanatorium
Strecke: 80 km

58. Tag (Mo, 28.05.2018) Warsi-Jatschi – Ischewsk
Das heutige Etappenziel ist die udmurtische Hauptstadt, der wir uns auf kleinen Landstraßen nähern. Die Stadt ist großzügig angelegt und am Ufer des beliebten „Teiches“, der von den Ausmaßen, doch ein stattlicher See ist, kann man sich gut erholen und schnell Bekanntschaften schließen.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: 100 km

59. bis 62. Tag (Di, 29.05. bis Fr, 01.06.2018) Ischewsk – Tschaikowski – Kueda – Krasnoufimsk
Die nächsten Tage führen uns durch das hügelige und von Flüssen durchzogene Vorland des Ural. Das Gebirge rückt dreihundertjährige Perm erreichen. Der Ural rückt näher und wir machen uns langsam bereit, Sibirien zu erreichen.

Übernachtung: Hotel (* bis ***)
Strecke 59. Tag: ca. 95 km
Strecke 60. Tag: Ruhetag
Strecke 61. Tag: ca. 120 km
Strecke 62. Tag: ca. 140 km

63. Tag (Sa, 02.06.2018) Krasnoufimsk – Nischnie Sergi
Als Erzhütte gegründet, ist unser Ziel Nischnie Sergi heute als Schwefel-Heilbad in ganz Russland bekannt. Der weitläufige Charakter des Städtchens lädt zum Wandeln durch die Parkanlagen ein.

Übernachtung: Hotel / Sanatorium
Strecke: ca. 132 km

64. Tag (So, 03.06.2018) Nischnie Sergi – Ekaterinburg
Die Eindrücke des kleinen Kurortes und die umliegende Landschaft, die von den Einheimischen gern zum Wandern genutzt wird, kontrastieren mit der viertgrößten Stadt Russland, die wir heute anfahren. Die Boomtown begrüßt uns schon am Stadtrand mit neuen Hochhäusern und geschäftigem Treiben.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 97 km

65. Tag (Mo, 04.06.2018) Ekaterinburg
Das neue Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale auf dem Blut, die erst vor wenigen Jahren zum Gedenken an die hier 1918 ermordete Zarenfamilie gebaut wurde. Wer möchte, kann sich mit meist uniformierten Monarchisten über ihre Wahrnehmung von Geschichte, Ruhm und Ehre austauschen. Auch die großzügige Stadtplanung sozialistischer Zeiten mit einigen neoklassizistischen Bauten ist eine Stadterkundung wert.

Übernachtung: Hotel***

66. bis 68. Tag (Di, 05.06. bis Do, 07.06.2018) Ekaterinburg – Bogdanovitsch – Taliza – Tjumen
Wir fahren, zur Linken die Berge und zur Rechten den transeurasischen Steppengürtel, durch endlose Weiten mit kleinen Städtchen und Dörfern. Taliza ist bekannt für seine Thermalquellen. Boris Jelzin wuchs hier auf.

Übernachtung: Hotel (** bis ***)
Strecke 66. Tag: ca. 95 km
Strecke 67. Tag: ca. 124 km
Strecke 68. Tag: ca. 128 km

69. Tag (Fr, 08.06.2018) Tjumen
Tjumen wird gern von seinen Einwohnern als die Mutter der sibirischen Städte bezeichnet. Gegründet als Holzfestung der Kosaken, entwickelte sich die Stadt aber vor allem nach dem Bau der Transsib und zahlreichen Öl- und Gasfunden im riesigen Verwaltungsgebiet. Trotz allem sind zahlreiche Holzhäuser der Stadt erhalten geblieben und lohnen einen Bummel auch durch die Seitenstraßen. Ein Besuch des Naturkundemuseums mit einem der wenigen vollständig erhaltenen Mammutskeletts weltweit ist für Liebhaber ein Muss.

Übernachtung: Hotel***

70. bis 75. Tag (Sa, 09.06 bis Do, 14.06.2018) Tjumen – Jalutorowsk – Omu-tinskoe – Ischim – Abatskoe – Tjukalinsk – Omsk
Immer tiefer fahren wir nach Sibirien, die Bevölkerungsdichte nimmt ab, das Leben wird gemütlicher und wir stoßen auf die ersten Verbannungsstätten der Zarenzeit. In Jalutorowsk finden wir daher ein Dekabristenmuseum, ein Stalindenkmal in Ischim scheint – welch bittere Ironie der Geschichte – ebenfalls hierher verbannt zu sein. Wir folgen dem „Sibirischen Trakt“ – der sibirischen Heerstraße – die von den Kosaken angelegt wurde, um ihren Nachschub zu befördern. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Landnahme zwar vom Zaren genehmigt, aber nicht unterstützt wurde. So entwickelten sich viele der Orte von Anfang an zu Handelszentren, die mit dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn weiter aufblühten.

Übernachtung: Hotel (* bis ***)
Strecke 70. Tag: ca. 82 km
Strecke 71. Tag: ca. 100 km
Strecke 72. Tag: ca. 131 km
Strecke 73. Tag: ca. 66 km
Strecke 74. Tag: ca. 134 km
Strecke 75. Tag: ca. 144 km

76. Tag (Fr, 15.06.2018) Omsk
Omsk ist zwar eine durch und durch russische Stadt, hat aber in Ihrer Entstehung viel mit den Deutschen zu tun. Der Gründer war Deutscher in Russischen Diensten und die Besiedelung des Umlandes wurde u.a. von deutschen Mennoniten geführt. Der Erbauer der ersten sibirischen Festung aus Stein hatte ebenfalls deutsche Wurzeln. Die Stadt ist hauptsächlich durch Industrie geprägt, hat aber auch schöne Ecken am Irtysch, die man entdecken kann. Sehenswert ist ebenfalls der „Sibirische Louvre“ mit Werken der „Wanderer“ und Wrubels Symbolismus.

Übernachtung: Hotel***

77. bis 83. Tag (Sa, 16.06 bis Fr, 22.06.2018) Omsk – Kalachinsk – Tatarsk – Ozero Karatschi – Barabinsk – Kargat – Kont-schenowo – Nowosibirsk
Unser Weg führt uns etwas südlich der Förderationsstraße weiter nach Osten bis wir am Rande der Waldsteppe den Kurort Ozero Karatschi erreichen. Gediegene klassizistische Kurort-Atmosphäre trifft hier auf spät-sowjetische Plattenbauten. Unser nächstes großes Etappenziel Nowosibirsk lässt sich als Tor zum Altai bei guter Sicht ab und an erahnen.

Übernachtung: Pensionen und Hotels (** bis ***)
Strecke 77. Tag: ca. 90 km
Strecke 78. Tag: ca. 165 km
Strecke 79. Tag: Ruhetag
Strecke 80. Tag: ca. 120 km
Strecke 81. Tag: ca. 145 km
Strecke 82. Tag: ca. 135 km
Strecke 83. Tag: ca. 60 km

84. Tag (Sa, 23.06.2018) Nowosibirsk
Die größte Stadt Sibiriens begrüßt uns nach einigen Vororten mit ihrem majestätischen Strom Ob, den wir auf ca. einem Kilometer überwinden werden.
Mit etwas mehr als einhundert Jahren hat sie eine kurze Geschichte, bietet aber neben klassizistischer Architektur verschiedener Gesellschaftsordnungen weltbedeutende Museen für Geologie und Zoologie sowie ein ausgeprägtes musikalisches Leben vom Garagenpunk bis zu Glinkas Konservatorium.

Übernachtung: Hotel***

85. bis 93.Tag (So, 24.06. bis Mo, 02.07.2018) Nowosibirsk – Schurawlewo – Kemerowo – Krasnui Jar – Tjaschinskij – Bogotol – Atschinsk – Kozulka – Krasnojarsk
Unser Weg führt uns in die Ausläufer des Altai-Sajan-Massivs, das uns zur Rechten bis an den Baikal begleiten wird. Wir folgen dabei vorrangig Flüssen und bewegen uns oft parallel zur Transsibirischen Eisenbahn. Die Städte, die wir durchqueren sind oft Knotenpunkte, die dem Handel dienten oder wurden in der neueren Zeit geprägt durch die vorkommenden Bodenschätze. Obwohl schon lange in Sibirien, tauchen wir nun ein in das, was die meisten mit Sibirien verbinden: Taiga, Wildnis und Abenteuer. Die Unendlichkeit, die uns empfängt hat Tschechov etwa so beschrieben: Nur die Zugvögel wissen, wo die Taiga endet.

Übernachtung: Hotel (* bis ***)
Strecke 85. Tag: ca. 80 km
Strecke 86. Tag: ca. 125 km
Strecke 87. Tag: ca. 99 km
Strecke 88. Tag: ca. 120 km
Strecke 89. Tag: ca. 120 km
Strecke 90. Tag: ca. 80 km
Strecke 91. Tag: ca. 105 km
Strecke 92. Tag: ca. 70 km
Strecke 93. Tag: ca. 108 km

94. Tag (Di, 03.07.2018) Krasnojarsk
In Krasnojarsk empfängt uns der nächste mächtige sibirische Strom, der Jenissej. Die Sehenswürdigkeiten der Fast-Millionenstadt sind auf der Rückseite des 10 Rubelscheins verewigt. Nicht darauf gepasst hat das Leninmuseum und die geheimen und teils unterirdischen Städte Krasnojarsk 26 und 45, die für die Militärproduktion angelegt wurden und mittlerweile für den „Klassenfeind“ BASF und Samsung produzieren.

Übernachtung: Hotel***

95. bis 104. Tag (Mi, 04.07. bis Fr, 13.07.2018) Krasnojarsk – Ujar – Kansk – Tajschet – Alzamaj – Nischneudinsk – Tulun – Zima – Tscheremchowo – Usolje Sibirsko – Irkutsk
Von Krasnojarsk aufbrechend begeben wir uns wieder in die Weitern einer Landschaft, die durch Haltepunkte für LKW-Fahrer und Subsistenzwirtschaft der örtlichen Bevölkerung geprägt ist. Moskau ist weit, aber die kapitalistische Entwicklung scheint doch langsam hier anzukommen. In Tajschet erreichen wir den Abzweig der Baikal-Amur-Magistrale (BAM) von der Transsibirischen Eisenbahn, der wir nun weiter nach Süden bis Irkutsk folgen werden.

Übernachtung: Gästehaus, Motel, Hotel (* bis ***)
Strecke 95. Tag: ca. 111 km
Strecke 96. Tag: ca. 120 km
Strecke 97. Tag: ca. 160 km
Strecke 98. Tag: ca. 65 km
Strecke 99. Tag: ca. 92 km
Strecke 100. Tag: ca. 120 km
Strecke 101. Tag: ca. 135 km
Strecke 102. Tag: ca. 120 km
Strecke 103. Tag: ca. 60 km
Strecke 104. Tag: ca. 83 km

105. Tag (Sa, 14.07.2018) Irkutsk
Den Ruhetag in Irkutsk nutzen wir für eine geführte Stadtbesichtigung. Wer möchte kann sich darüber hinaus mit der Geschichte der Sibirischen Verbannungen und der Tätigkeit deutscher Wissenschaftler bei der Erschließung Sibiriens vertraut machen.

Übernachtung: Hotel***

106. Tag (So, 15.07.2018) Irkutsk
Den Ruhetag in Irkutsk nutzen wir für eine geführte Stadtbesichtigung. Wer möchte kann sich darüber hinaus mit der Ge-schichte der Sibirischen Verbannungen und der Tätigkeit deutscher Wissenschaftler bei der Erschließung Sibiriens vertraut machen.

Übernachtung: Hotel***

107. Tag (Mo, 16.07.2018) Irkutsk – Sljudjanka
Von der Angara führt unser Weg bergauf auf die Höhen von Kultuk, von denen sich ein unbeschreiblicher Ausblick auf den Baikal auf der einen und ins Tal des Irkut auf der anderen Seite auftut. In der Ferne kann man bei gutem Wetter die Massive des Sajan erahnen und auch Wetteränderungen auf dem launischen See mitverfolgen.

Übernachtung: Gästehaus
Strecke: ca. 115 km

108. Tag (Di, 17.07.2018) Sljudjanka – Tanchoi
Die Südspitze des Baikals hinter uns las-send erstreckt sich zur Linken das Heilige Meer und zur Rechten die Höhenzüge Chamar Daban. Der Weg führt uns vorbei an Baikalsk, dass mit seinem Zellulose-kombinat über Jahre eine unrühmliche Rolle bei der Verschmutzung des Baikals spielte und nun von einem kanadischen Investor übernommen wurde, der es wie-derbeleben will. Wir erreichen schließlich die Zentrale des nahegelegenen Reservats und können uns dort auf Wunsch mit den Problemen des Umweltschutzes am Baikal bekannt machen.

Übernachtung: Gästezimmer des Biosphärenreservats
Strecke: ca. 110 km

109. Tag (Mi, 18.07.2018) Tanchoi – Posolskoje
Entlang des Baikalufers geht es in das Fischerdorf Posolskoje, dass seinen Namen von den dort gelandeten russischen Botschaftern (posol) erhalten hat, die als Kolonialisten nicht sonderlich freundlich empfangen wurden. Zu Ihrem Gedenken wurde die mittlerweile älteste orthodoxe Kirche im Transbaikalien errichtet. Uns hingegen erwarten aufgeschlossene Einwohner, die uns mit regionalen Spezialitäten und dem einen oder anderen Schluck beköstigen werden.

Übernachtung: Gastfamilie
Strecke: ca. 110 km

110. Tag (Do, 19.07.2018) Posolskoje – Selenga-Delta
Heute erkunden wir das Delta der Selenga, das als Reservat unter Naturschutz steht und zahlreichen Vogelarten ein zu Hause bietet. Höhepunkte werden unzweifelhaft die Fahrt mit kleinen Motorbooten durch die Flussarme und die Gastfreundschaft der Wärter des ältesten Leuchtturms des Baikals sein. Wir wandeln zudem auf einer Sandbank 2cm hoch über das Wasser des Heiligen Meeres.

Übernachtung: Gastfamilien
Strecke: ca. 20 km

111. Tag (Fr, 20.07.2018) Posolskoje – Ulan-Ude
Wir folgen der Selenga flussaufwärts nach Süden in die Burjatische Hauptstadt Ulan-Ude. Ein Hauch einer Mischung aus Buddhismus und Schamanismus wird uns an einigen Stellen entgegenwehen. An wichtigen Plätzen am Straßenrand wehen Fahnen und es werden Münzen, Zigaretten und Wodka geopfert.

Übernachtung: Gastfamilien
Strecke: ca. 120 km

112. Tag (Sa, 21.07.2018) Ulan-Ude
Wir erkunden die Hauptstadt Burjatiens und machen uns im nahegelegenen Freilichtmuseum bekannt mit den Traditionen der indigenen Völker, wie den Burjaten und Ewenken, der Landnahme durch die Kosaken und den Rückzug der Altgläubigen fernab der Macht.

Übernachtung: Hotel***

113. Tag (So, 22.07.2018) Ulan-Ude – Iwolginsk – Gusinoozersk
Wir verlassen Ulan-Ude gen Südwesten und erreichen nach wenigen Kilometern die größte buddhistische Tempelanlage Russlands. Das Kloster überdauerte als einzigstes selbst die Stalinzeit und beherbergt die einzige lamaistische Schule Russlands. Die Mumie des Vorstehers Itigilow wird zu wichtigen Feiertagen aufgebahrt.

Übernachtung in Gästezimmern
Strecke: ca. 115 km

114. Tag (Mo, 23.07.2018) Gusinoozersk – Kjachta
Wir fahren durch die Ausläufer des Altai-Sajan-Massivs, das uns die letzten Wochen in südlicher Richtung begleitet hat. Der Grenzort Kjachta ist eine Handelsstadt und hat seine Bedeutung im Kleinhandel mit chinesischen Waren mittlerweile wiedererlangt. 1727 wurde hier der erste Handelsvertrag zwischen dem Russischen Reich und dem Kaiserreich China unterzeichnet. 1915 verhandelte man über die Autonomie der Äußeren Mongolei.

Übernachtung in Gästezimmer
Strecke: ca. 125 km

115. Tag (Di, 24.07.2018) Kjachta – Suchbaatar
Wir reisen über Altanbulag in die Mongolei ein. Von dort aus fahren wir nach Suchbaatar weiter. Dort besuchen wir den örtlichen Markt.

Übernachtung: Hotel
Strecke: ca. 28 km

116. Tag (Mi, 25.07.2018) Suchbaatar – Darchan
Heute radeln wir in Richtung Süden über den Fluß Yeroo bis zur kleinen Stadt Darchan.

Übernachtung: Hotel
Strecke: ca. 98 km

117. Tag (Do, 26.07.2018) Darchan – Jurtencamp
Auf dem Weg nach Ulaanbaatar genießen wir die Steppenlandschaft entlang des Flusses Charaa.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen
Strecke: ca. 103 km

118. Tag (Fr, 27.07.2018) Jurtencamp
Den heutigen Tag verbringen wir in der näheren Umgebung. Wir besuchen eine Nomadenfamilie. Es besteht auch die Möglichkeit, Pferde zu reiten.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen

119. Tag (Sa, 28.07.2018) Jurtencamp – Ulaanbaatar
Heute erreichen wir die Hauptstadt der Mongolei, Ulaanbaatar.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 114 km

120. Tag (So, 29.07.2018) Ulaanbaatar – Terelj Nationalpark
Zunächst geht es zum großen Tschingis-Khan-Denkmal, welches sich östlich von der Hauptstadt befindet. Danach fahren wir weiter zum Nationalpark Terelj.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen
Strecke: ca. 90 km

121. Tag (Mo, 30.07.2018) Terelj Nationalpark
Am heutigen Tag reiten (auf dem Pferd) oder wandern wir durch den Nationalpark und genießen die Schönheit der Natur.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen

122. Tag (Di, 31.07.2018) Terelj Nationalpark – Hustai Nationalpark
Zunächst radeln wir zur Hauptstadt Ulaan-baatar. Nachdem wir unsere Fahrräder dort abgestellt haben, geht es weiter mit unserem Bus zum Nationalpark Hustai. Dort läuft seit einigen Jahren ein Projekt zur Auswilderung von Prschewalski-Pferden. Morgens und abends ist es möglich, die wilden Pferde zu beobachten.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen
Strecke: ca. 65 km mit dem Rad und ca. 95 km mit dem Bus

123. Tag (Mi, 01.08.2018) Hustai Nationalpark – Ulaanbaatar
Unsere heutige Etappe führt uns zurück zur Hauptstadt Ulaanbaatar.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 95 km mit dem Bus

124. Tag (Do, 02.08.2018) Ulaanbaatar
Bei unserem Stadtrundgang besichtigen wir das Zentrum Ulaanbaatars und schauen uns insbesondere das Kloster Gandan an. Vom Aussichtspunkt auf dem Zaisan-Hügel können wir fast die ganze Stadt überblicken.

Übernachtung: Hotel***

125. Tag (Fr, 03.08.2018) Ulaanbaatar – Steppe
Von der Hauptstadt aus machen wir uns auf den Weg Richtung Süden. Die Zivilisation lassen wir schon nach kurzer Zeit hinter uns. Abends genießen wir den klaren Sternenhimmel.

Übernachtung: Zelt
Strecke: ca. 110 km

126. Tag (Sa, 04.08.2018) Steppe – Tschoir-Wüste
Heute radeln wir in die Wüste hinein. Mit etwas Glück können wir in dieser Gegend verschiedenen Tierarten begegnen: z.B. Gazellen, Falken, Milanen und Steppenadlern. Kurz vor der kleinen Stadt Tschoir übernachten wir im Zelt.

Übernachtung: Zelt
Strecke: ca. 112 km

127. Tag (So, 05.08.2018) Airag – Wüste
Unsere Fahrt führt uns nun tiefer in die Wüste Gobi hinein. Wir erleben die große Weite, welche schon viele Entdeckungsreisende beeindruckt hat.

Übernachtung: Zelt
Strecke: ca. 100 km

128. Tag (Mo, 06.08.2018) Wüste – Sainschand
Heute erreichen wir die kleine Stadt Sainschand und besichtigen dort das Danzanravjaa-Museum. Danzanravjaa galt im 19. Jahrhundert als eine der hohen Inkarnationen in der Mongolei. Insbesondere war er ein begabter Dramaturg.

Übernachtung: Hotel
Strecke: ca. 100 km

129. Tag (Di, 07.08.2018) Kloster Chamrin – Tawan Dochio
Wir besichtigen das Kloster Hamrin. Außerdem kehren wir heute bei einer Nomadenfamilie ein. Es besteht die Möglichkeit, Kamele zu reiten.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen
Strecke: ca. 58 km

130. Tag (Mi, 08.08.2018) Tawan Dochio – Wüste
Auf unserer heutigen Etappe erreichen wir einen der am dünnsten besiedelten Teile der Wüste Gobi. Inmitten der endlosen Weite schlagen wir unsere Zelte auf.

Übernachtung: Zelt
Strecke: ca. 70 km

131. Tag (Do, 09.08.2018) Wüste – Tsagaan Chad
Langsam kommen wir der chinesischen Grenze näher. Heute besteht noch einmal die Möglichkeit, Kamele zu reiten.

Übernachtung: Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen
Strecke: ca. 70 km

132. Tag (Fr, 10.08.2018) Tsagaan Chad – Zamin Uud
Heute erreichen wir den mongolischen Grenzort Zamin-Uud, wo viele Händler verkehren. Dies ist der größte Handelsweg zwischen der Mongolei und China.

Übernachtung: Hotel
Strecke: ca. 92 km

133. Tag (Sa, 11.08.2018) Zamin Uud – Grenzübergang Erenhuote
Heute verabschieden wir uns von der Mongolei und überqueren die mongolisch-chinesische Grenze.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 20 km

134. bis 138. Tag (So, 12.08. bis Do, 16.08.2018) Erlian – Sonid Banner – Xianghuangqi – Shangdu – Ulanqab – Fengzhen
Die nächsten fünf Tage fahren wir durch die Grassteppe der Inneren Mongolei.

Übernachtung: Hotel (** bis ***)
Strecke 134. Tag: ca. 118 km
Strecke 135. Tag: ca. 123 km
Strecke 136. Tag: ca. 95 km
Strecke 137. Tag: ca. 83 km
Strecke 138. Tag: ca. 72 km

139. Tag (Fr, 17.08.2018) Fengzhen – Datong
Fahrt von Fengzhen nach Datong. Wir haben das chinesische Kernland erreicht und radeln die nächsten Wochen durch das Lössgebiet.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 55 km

140. Tag (Sa, 18.08.2018) Datong
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung.

Übernachtung: Hotel***

141. Tag (So, 19.08.2018) Datong
Tagesausflug mit dem Bus zu den Yungang-Buddhahöhlen.

Übernachtung: Hotel***

142. Tag (Mo, 20.08.2018) Datong – Yingxian
Fahrt in die Kleinstadt Yingxian. Dort besichtigen wir die hölzerne Pagode, eines der ältesten buddhistischen Monumente Chinas

Übernachtung: Hotel**
Strecke: ca. 84 km

143. Tag (Di, 21.08.2018) Yingxian – Taihuai (Wutaishan)
Über zwei Pässe führt uns der Weg durch faszinierende Mittelgebirgslandschaften zum heiligen buddhistischen Berg Wutaishan.

Übernachtung: Hotel***
Strecke: ca. 108 km

144. Tag (Mi, 22.08.2018) Wutaishan
Heute besichtigen wir die zahlreichen Tempelanlagen am Wutaishan.

Übernachtung: Hotel***

145. bis 148. Tag (Do, 23.08. – 26.08.2018) Wutaishan – Yixian – Jizhong – Liangjia Zhai – Pingyao
Weiter radeln wir durch das chinesische Kernland und erreichen schließlich die alte Handelsstadt Pingyao.

Übernachtung: Hotel**-****
Strecke: ca. 104 km
Strecke: ca. 63 km
Strecke: ca. 93 km
Strecke: ca. 86 km

149. Tag (Mo, 27.08.2018) Pingyao
Pingyao, eine historische Handelsstadt mit gut erhaltener Altstadt und Stadtmauer, gilt als Wiege des chinesischen Bankensystems und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Übernachtung: Hotel***

150. – 152. Tag (Di, 28.08. – Do, 30.08.2018) Pingyao – Hukou-Wasserfall
Die nächsten Etappen führen durch das fruchtbare Lösgebiet, die Wiege der chinesi-schen Kultur. In Huanglong überqueren wir den Gelben Fluss, der hier im imposanten Hupu-Wasserfall in Richtung Süden tost.

Übernachtung: Hotel*-***
Strecke 150. Tag: ca. 30 km
Strecke 151. Tag: ca. 130 km
Strecke 152. Tag: ca. 125 km

153. – 156. Tag (Fr, 31.08. – Mo. 03.09.2018) Hukou Wasserfall – Fuxian – Huangling – Baishui – Lintong
Weiter geht die Fahrt durch das Lössgebiet, ehe wir die Kreisstadt Lintong erreichen, Heimat der berühmten Terrakotta-Armee.

Übernachtung: Hotel**-***
Strecke 153. Tag: ca. 30 km
Strecke 154. Tag: ca. 130 km
Strecke 155. Tag: ca. 125 km
Strecke 155. Tag: ca. 125 km

157. Tag (Di, 4.09.2018) Lintong – Xi‘an
Am Vormittag besichtigen wir die Terrakotta-Armee, ehe wir dann die letzten 30 Kilometer bis nach Xi’an unter die Räder nehmen.

Übernachtung: Hotel****
Strecke: ca. 30 km

158. Tag (Mi, 05.09.2018) Xi‘an
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung und kann für Einkäufe oder weitere Besichtigungen genutzt werden.

Übernachtung: Hotel****

159. Tag (Do, 06.09.2018) Xi‘an
Heute entdecken wir Xi’an zu Fuß und auf zwei Rädern. Wir spazieren auf der historischen Stadtmauer und entdecken die Faszination der Kalligrafie im Stelenwald.

Übernachtung: Hotel****

156. Tag (Fr, 07.09.2018) Heimreise – oder Weiterfahrt?
Die Rückreise nach Deutschland oder Weiterfahrt durch China. Möglich ist auch, den Aufenthalt in China noch zu verlängern.


Termin, Preis, Leistungen, Teilnehmerzahl

Termin
01.04.2018 – 07.09.2018

Tourcode
Welttrans 181

Preis
ab 27.980,00 Euro

Leistungen
• Sämtliche Übernachtungen in den im Detailprogramm ausgeführten Unterkunftsarten (Zelte werden zur Verfügung gestellt)
• Deutschsprachiger, qualifizierter Reiseleiter auf der gesamten Tour von Berlin nach Xi‘an, sowie je nach Erfordernissen lokale Reiseleiter des Gastlandes
• Ein hochwertiges Trekking-Fahrrad im Gegenwert von ca. 2.100,00 Euro.
• Begleitfahrzeug für Gepäck und Notfälle auf der gesamten Tour von Berlin nach Beijing
• Ausführliche Detail-Informationen zu der Reise, den bereisten Gastländern und der Route

Nicht enthaltene Leistungen
• Anreise nach Berlin
• Abreise von Xi‘an
• Sämtliche für die Einreise in die entsprechenden Gastländer notwendigen Visa-Gebühren
• Verpflegung. Hierfür sind durchschnittlich etwa 20,00 Euro/Tag einzuplanen. Bei vielen Hotelübernachtungen ist das Frühstück inklusive.
• Eintrittsgelder vor Ort
• Reiseversicherung (Kranken-, Gepäck-, Reiserücktrittskostenversicherung usw.)

Weitere buchbare Leistungen
• Einzelzimmerzuschlag 5.800,00 Euro
• Rückreise nach Deutschland auf Anfrage
• Visapaket (Russland, China) 280,00 Euro

Teilnehmerzahl
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 16

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