Radsurfen

Lange Genussetappe von Royan nach La Rochelle
Schlussetappe der Radweltreise – Santiago de Compostella nach Paris

Wie beschreibt man es, wenn man gut 110 Kilometer hart am Wind fährt, ständig leicht auf und ab, und trotzdem Spaß dabei hat?

Genau: Radsurfen.

Uns hat die Etappe auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Es fing schon am Morgen gut an, mit einem erstaunlich gutem Frühstück in der schnuckeligen Familienpension, führte dann weiter zu der von außen pothässlichen und von innen um so schöneren Kirche Notre Dame de Royan und mäanderte dann den ganzen Tag über lustig weiter, teilweise durch die Dünen, teils am Meer entlang. Mittagspicknick am Wasser, spektakuläre Fährfahrt mit der Schwebefähre, für die Nachhut sogar einen prämaturen Absacker am Strand, zehn Kilometer vor dem Ziel. Ideales Radelwetter bei Tagestemperaturen rund um die 20 Grad, auch wenn der weiterhin starke und vor allem kalte Nordwind die Kurzarmversuchung in Grenzen hält.

Abendessen aber zum ersten Mal seit Langem wieder auf der Terrasse, mit Blick auf den Hafen von La Rochelle.

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