Weine nicht, wenn der Regen fehlt (dam-dam, dam-dam)

Aus dem Rioja in die Navarra
Schlussetappe der Radweltreise – Santiago de Compostella nach Paris

Es ist trocken. Jedenfalls regnet es nicht mehr. Wir sind ja schon mit wenig zufrieden nach den zwei Regentagen.

Der Regen hatte aber auch etwas Gutes: Die Natur ist förmlich explodiert, es grünt aus jeder Furche. Zuweilen weht der Geruch von frischen Tannennadeln herüber, der Duft der Eukalyptusbäume macht die Schnupfennasen frei und der Raps sorgt nicht nur für gelbes Augenfutter, sondern ist auch olfaktorisch ein beliebter Begleiter. Die gesamte Etappe begleiten uns üppig gelb blühende Senfpflanzen, weißblütrige Obstbäume, meist Birne und Getreidefelder in allen Grünvariationen.

Nachdem wir den Pilgerweg wegen des Regens und des aufgeweichten Bodens die letzten Tage vermieden haben, sind wir heute die meiste Zeit auf dem Jakobsweg unterwegs. Buen Camino!

Und die Weinquelle hällt ein spätes Osterwunder für uns bereit.

 

Da lassen wir uns nicht lumpen:

 

Zum Wein machen wir uns über die Restvorräte an spanischer Wurst und spanischem Käse her. Vor der französischen Grenze muss das aufgegessen sein, wir wollen ja keine Käseeulen nach Paris bringen.

Dann 500 Meter Ausrollen zum Hotel, neu gebaut und mit prächtigem Restaurant. Wir sind gespannt!

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