Bootsausflug zum weltberühmten Nagelfelsen bei Phang-Nga

Ruhetagsausflug am 293. Radweltreisetag nach Khao Phing Kan bei Phang-Nga. Sonnig-heiß, nur wenige Wölkchen am Winterhimmel, > 30°C

Wir sind jetzt schon recht weit im Süden Thailands unterwegs. Bangkok ist bereits 800 km „hinter“ uns.
Die kleine Stadt Phang-nga liegt in der gleichnamigen Provinz und ist die Hauptstadt des Landkreises (Amphoe) Mueang Phang-nga und der Provinz. Hier wohnen etwa 10.000 Menschen.
Vor der Küste bei Phang-nga liegt eine der interessantesten Landschaften Thailands, mit malerischen Dörfern, weißen Kegelbergen, Mangrovenwäldern und wildem Dschungel.
Viel aufregendes gibt es im Ort selbst nicht zu entdecken.
Phang-nga profitiert vom Aufschwung Phukets, das ca 100 km südlich liegt und sich zu einem touristischen Zentrum im Süden entwickelt hat.
Der wahre Touristenmagnet liegt ein wenig außerhalb mitten im Wasser. Zentrum des touristischen Interesses ist die Insel Khao Phing Kan im Nationalpark Ao Phang-nga.

„Der Insel vorgelagert ist Khao Ta-Pu (Thai-wörtl. Nagelfelsen oder auch Nagel-Insel), eine Felsnadel, die als ‚James-Bond-Felsen‘ weltberühmt geworden ist. 1974 landete Roger Moore als Geheimagent ihrer Majestät im Film Der Mann mit dem goldenen Colt vor der beeindruckenden Kulisse der Insel.“
Wer sich nicht mehr erinnern kann oder da noch gar nicht geboren waren oder beides, sollte hier nachsehen:

Der markante vorgelagerte Felsfinger Khao Ta-Pu wird zwar am Ende des James-Bond-Films – natürlich! 😉 – spektakulär gesprengt und versinkt im Meer, ist heute aber immer noch zu besichtigen.
[https://de.wikipedia.org/wiki/Phang-nga; https://de.wikipedia.org/wiki/Khao_Phing_Kan]

Also satteln wir nach dem Frühstück mal nicht die Fahrräder sondern eine Art offenen Highspeed-Minibus, der uns zum Hafen bringt, wo wir in ein kleines Highspeed-Motorboot umsteigen. Ihr merkt sicher schon, wir sind auch ohne Fahrräder permanent im Geschwindigkeitsrausch.

Zwischenstopp an einem der Anlieger im auf dem Wasser gebauten Dorf Koh Panyee und eine Dreiviertelstunde Schlauchboot-Rundtour um und durch die Karstfelsen gegenüber. Wir müssen uns von den freundlichen jungen Männern paddeln lassen, denn nur sie kennen den „Weg“ über kleine Riffe unter Wasser sowie in die Felshöhlen hinein und hinaus.

Dann aber weiter zum Nagelfelsen. Oh Mann, gefühlte 10.000 weitere Touris hatten dasselbe Ziel … Da kommen sogar Boote aus Phuket mit Leuten herüber. Unsere kleine Gruppe paßte gerade noch so in den Selfi-Fotografier-Besucherstrom mit hinein.

Mittagspause mit üppigem und leckerem Thai-Mahl wieder im Dorf auf dem Wasser mit anschließendem Markt-Bummel. Dann waren aber alle doch schon ein wenig angemüdet und geschafft vom Tage. Schließlich sind wir alle nicht mehr die jüngsten!

Auf der Rückfahrt zum Hotel nahmen wir aber doch noch den kurzen Umweg, um die Suwan Khuha Cave mit dem Wat Tham Tempel und den 15 m langen liegenden Buddha darin anzuschauen. Hat sich gelohnt und die Affenbande ließ uns auch in Ruhe.

Abends zog es uns schon wieder in das nette Restaurant unter Palmen direkt am Wasser. Die Küche ist einfach exzellent!

Bilderbuch auf:

 

 

 

 

 

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