Cyclocross durch den Urwald

319. Radweltreisetag, Batu Pahat – Pontian, schön warm!

Der direkte Weg von Batu Pahat nach Pontian führt über die Straße 5. Dort verkehren aber alle Autos, Motorräder und noch schlimmer Lastwagen. Allerdings gibt es eine Umfahrung dieser Straße Nr. 5, durch Dschungel und Plantagen. Allerdings ist nicht die gesamte Strecke geteert. Dafür umso schöner.

Ca. 5 km nach der Ortsausfahrt zweigt der Weg links von der 5 ab. Erst geht es durch Wohnquartiere und eine Neubausiedlung für Besserverdienende, dann auf und ab und schließlich in den Wald. Unser Begleitfahrzeug versucht es gar nicht erst uns zu folgen, denn die wissen es geht heute über Stock und Stein.

Schließlich hört der geteerte Weg auf und wir landen auf der Piste und immer tiefer im Wald. Den Verkehr haben wir längst hinter uns gelassen und wir hören höchstens noch Vögel. Gelbe und blau Eisvögel begleiten uns, ein größerer Leguan kreuzt unser Weg und immer wieder begegnen wir Makaken. Bei einem Chinesischen Friedhof stoßen wir auf drei tote Schlangen, Baby Cobra sagt man uns..

Die ersten 20 Kilometer über Stock und Stein haben uns fast zwei Stunden gekostet, zum Glück morgens und nicht mittags. Wieder auf dem Asphalt geht es wieder zügig voran und auf Nebenstraßen bleibt der Verkehr überschaubar. Die Gegend von Pontian ist bekannt für Ananas, immer wieder passieren wir große Ananasplantagen. Nach 16 Uhr und 94 Kilometer erreichen wir unsere letzte Etappe vor Singapur. Im Hotel schlachtet der Besitzer persönlich eine lokale Ananas und klärt uns über Ananas auf.



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Ein Kommentar:

  1. Dann stürzt Euch in die Ananas, denkt dran, so frisch kriegt ihr die nie wieder. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen

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