Klongfahrt mal anders

277. Radweltreisetag, 50 km durch Thonburi und Nontaburi, so schön war es in Bangkok lange nicht mehr. Klare Luft, schön kühl…

Ein Standard-Programmpunkt vieler Bangkok Touristen ist die Fahrt auf sogenannten Longtail-Boats durch die Kanäle (auf thail. genannt westlich Klongs) des Chao Prayas. Thonburi (Bangkoks Westufer) ist eigentlich der ältere Teil der Stadt. Die meisten Touristen kennen ihn nur von dem Ferry zum Wat Arun. Danach geht’s schnell wieder rüber auf die „richtige“ Seite der Stadt.

Über die Jahre aber behielt Thonburi einen entspannteren und ursprünglicheren Charakter. Dafür sorgten auch die vielen Kanäle, die auch immer noch tatsächlich als Verkehrswege genutzt werden.

Viele dieser Kanäle haben Uferwege, die sich kreuz und quer durch die Landschaft schlängeln. Und genau diese Wege sind wir heute lang gefahren. Damit entdeckt man Bangkok auf eine ganz andere Art und Weise. Im kompletten Kontrast zum Vortag mit den Massen an Touristen, radeln wir auf einsamen Wegen durch grüne Stadtteile, vorbei an verlassenen Tempelanlagen und kleinen Kommunen am Wasser.

Blu ist heute unser Gassen-Guide. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut er sich hier auskennt. Ich kannte auch solche Wege und enge Gassen bei mir in Bangkok. Allerdings nur im Umkreis von 1 km. Und um diese zu finden hatte ich teilweise Jahre gebraucht.

Wir wuselten uns durch die Nachbarschaften und setzten schließlich wieder mit der Fähre auf die „offizielle“ Bangkoker Flussseite über.

Was für eine Highlight-Fahrt!

Am Abend wurden noch Helga, Hans, Hartmut und Catherine auf einem Rooftop-Restaurant verabschiedet, für die Bangkok das Ende der Reise war. Gute Heimreise! Ich hoffe ihr nehmt tolle Erfahrungen und Erlebnisse mit nach Hause! Vielleicht bis bald mal wieder!


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