Langkawi – Penang … kleine Ergänzung mit Meer und mehr Kilometern

301. Radweltreisetag, Transfer per Bus & Boot, schön & kalt (Aircondition)

Wir hatten am Morgen einen entspannten Vor- und Nachfrühstücksspaziergang durch die noch völlig unbelebte Touristenmall. „The Cabin“ war ja nur zum Schlafen da.
Von der einen Insel (Langkawi) bis zur nächsten (Penang Island) waren es dann aber immerhin 141 Reisekilometer, siehe Track unten.
Na klar, kann man(n) die u.U. nicht radeln. Entfernungsmäßig allemal. Da hatten wir schon längere Kanten auf dieser Reise vor und dann hinter uns.
Schwierig wird es, wenn da Wasser dazwischen ist. Nein, nicht überflutete Straßen. Die schrecken uns auch nicht. Aber wenn es viel mehr ist, also Meer? Da soll es ja vor längerer Zeit einen gegeben haben, der das zu Fuß bewandert haben soll (Zeitzeugen gibt es leider keine mehr 😉 ), aber mit einem Fahrrad? Lösung: Transfer per Boot. Andres hat es beschrieben.
Sooo kühl war dann der Passagierraum eigentlich gar nicht, denn der war rappelvoll. Voller Touris und Nicht-Touris und vor allem voller Gepäck. Die Crew räumte ad hoc die vorderste Sitzreihe (für die wir „Platzkarten“ hatten) und verschob alles eine Reihe nach hinten. Das lief sehr routiniert ab. Die Jungs machten das garantiert nicht zum ersten Mal. 😉

Nach 3 Stunden schaukeln mit wasserüberströmten Fenstern bei 35-40 km/h – ich hab extra recherchiert, das sind so 19-22 Knoten! – landeten wir am Port Penang.
Die Fahrräder oben auf dem Schiff (Gerhard hatte sie in weiser Voraussicht vorher extra nochmal festgebunden) hatten unterwegs eine ordentliche Salzwasserdusche abbekommen. Man(n) sieht es an den vielen kleinen Kristallen. Jetzt bloß nicht am Rahmen lutschen!

Unser eingespieltes Logistik- und Radreiseteam bewältigte auch diesmal alle Be- und Entladevorgänge einschließlich Transport durch Terminalhallen und -gänge souverän.

Am Hafen begrüßten wir Allister, den Mann am Lenkrad des Begleitbusses für die nächste Zeit. Hallo, let’s go!
Ja, und vom Hafen bis zum netten „Noordin Mews“ – Hotel waren es dann tatsächlich nur noch schlappe 3 Kilometer mit dem Fahrrad.

Schnell noch Wäsche zum Laundry-Service gebracht, bevor der Feierabend macht und Abholung am Montag vereinbart. Ja, auch im muslimisch geprägten Malaysia ist der Sonntag „heilig“ und das Geschäft geschlossen.

Ich zähl also einfach die 138 Transferkilometer auch als Reisekilometer mit, einverstanden?

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