Strandradwege und Sturmschäden

287. Radweltreisetag, 125 km von Prajuap Kirikan nach Bang Boet, heiß und feucht; Strandwetter eben.

Hatte ich schon erwähnt das Thailand tolle kleine Nebenstraßen hat? Heute hatten wir eine Menge davon. Ich bin leider noch in den Bus verbannt da nimmt man die Umgebung natürlich etwas anders war.

Unsere Route führte uns zuerst durch das Militärgebiet des 5. Regiments – quer über die Militärlandebahn. Es ist einiges los hier, denn heute ist Kindertag in Thailand. Die meisten Familien gehen dann mit ihren Kindern zu den Militärcamps, die Panzer- und Kampfjetshows veranstalten. Für uns etwas schwer nachvollziehbar, aber das versteht man hier unter Familienveranstaltung.

Wir fuhren weiter den Golf von Thailand runter. Thema Nummer 1 im Gespräch mit den lokalen Fischern war nach wie vor der Sturm. Es war alles nicht so schlimm wie vermutet. Aber trotzdem sind die Auswirkungen deutlich spürbar.

Die meisten Strände sind vollgespült mit Müll. Das kennt man eigentlich mittlerweile anders von Thailand. Aber wie man uns berichtet wird täglich immer noch neues angespült. So wird es noch ein Weilchen dauern, bis die Strände wieder postkartenfähig sind. Dennoch war es ein toller Weg, der immer wieder an schönen Strandabschnitten vorbei führte.

Auch unser heutiges Ziel Bang Boet ist an sich ein schnuckeliges Fischerdorf mit kleinen Resorts und Restaurants am Strand. Der Zustand besonders der unbefestigten Küste zeigt jedoch was für eine zerstörerische Kraft Naturgewalten haben können.

Dennoch gab es ein tolles einfaches Lokal am Strand mit guter frischer Küche. Nur den Karaoke-Mann mit dem Tuktuk hätte man vorbestellen müssen. Schade eigentlich…

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