Wellnesstour mit Kneipp-Einlagen und Jubiläen

282. Radweltreisetag, 106 km von Amphawa nach Cha’am. Bedeckt und sonnig, schwül-warm bei > 30°C

Das Gruppenfoto am Morgen vor dem Losradeln ist ja inzwischen uralte Radweltreisetradition. Das OCTO-Team, insbesondere Blue könnte weitere etabliert haben. Über das Stretching vorm Start hatten wir schon berichtet. Heute kamen kurze Nackenmassagen mit wohlriechenden Thai-Tinkturen hinzu. Bevorzugt für die Damen. OK, über Gleichstellung und so reden wir andermal … Der Service wurde heute sogar bei den Pausenstopps angeboten. Alles ohne Aufpreis! Radeln in Thailand ist echt entspannend. 😉
Dazu kamen Wassertretfahrten, die der alte Kneipp auch gut gefunden hätte. Tropensturm „Pabuk“ hatte wohl heftig Wasser vom Meer in Kanäle und Flüsse zurückgedrückt und nun steht zeitweilig Land unter Wasser, das sonst trocken herumsteht. So auch die wenig befahrenen ruhigeren Straßen, über die uns Blue mit seinem Klappi vornweg in bewährter Weise navigierte.
Nun ist aber auch der letzte bisher mitgeschleppte Dreck unter den Schutzblechen ausgewaschen.

Tagsüber lugte heute auch wieder die Sonne durch die Wolken, zunehmend heller und stechender. Blue empfielt dagegen ein gelbes Pülverchen, das frau burmesich-ethnischem Outfit näher bringt. Aber – es hilft.

Der Radeltag führte uns mal näher mal etwas weiter entfernt aber immer am Meer entlang, vorbei an riesigen Wasserflächen für die Salzgewinnung (eh, das wird z.T. hochveredelt und richtig teuer verkauft!) und wohl auch für die Aufzucht von Fisch.

An der Touri-Hotel-Strandmeile mitten in Cha’am radeln wir vorbei und steigen 10 km weiter im Beach Garden Hotel ab. Nette Lokation, aber leider nur eine Nacht …

Astrid hat heute „einwöchiges“ Jubiläum. Mannomann, ist die Ankunft in Bangkok wirklich schon eine Woche her?
Hier ihr „Wochenrückblick“:
Wenn man zwischendurch zu einer so gut trainierten Gruppe dazu kommt, macht man sich schon Gedanken! Zudem auch noch mit einem neuen, erst im November gelieferten Fahrrad, das noch nicht eingefahren ist!
Also erst einmal zum Fahrrad, das von allen Tourerfahrenen aber auch von unseren thailändischen Guides gleich fachmännisch unter die Lupe genommen wurde. Allgemeines Lob für Tout Terrain, die mir wirklich die neueste Technik geliefert haben. Das fährt ja fast von allein. Ich muss nur noch treten. Die zwei Schalthebel für die Rohloff-Speedhub sind Klasse.
Aber trotzdem hatten alle natürlich schon viele Radkilometer auf dem Tacho, während ich in den letzten Wochen leider wirklich nicht mehr viel mit dem Fahrrad unterwegs war. Da ist es gut, wenn die Sonne in den ersten Tagen Erbarmen hat und sich hinter den Wolken versteckt. Und angenehm ist es auch, wenn die Strecke erst einmal flach ist. Von dem Wirbelsturm, der im Süden Thailands wütete, wurden wir glücklicherweise verschont.
Nach dem Einradeln bei der Stadtrundfahrt in Bangkok ging es dann gleich zur Sache. Heute die dritte Etappe über 100 km (132 km, 123 km, 106 km). Alle gut bewältigt, nicht in den Bus gestiegen und der Rest mußte nur marginal auf mich warten. Die Geschwindigkeit der Spitzengruppe mit > 25 km/h kann ich nur kurze Zeit mithalten. Mein Tempo liegt so bei 20 – 22 km/h. Mit Peter an meiner Seite aber kein Problem, radeln wir eben hinterher, die nächste Pause kommt bestimmt. Und unsere thailändische Crew sorgt immer gut dafür, dass wir uns nicht verfahren.
Vielen Dank der ganzen Truppe, die mich so super aufgenommen hat und mit der die Reise einfach Spaß macht!

Nun aber endlich zu den ganz großen Jubiläen.

Wir haben heute auf den Radelwegen hierher den Radweltreisekilometer 22.000 überrollt und das am 50. Geburtstag von „Mr. Radweltreise“ Volker Häring. 🙂
Herzlichen Glückwunsch von uns allen, privat alles Glück der Welt und weiterhin maximalen Erfolg mit diesem tollen Projekt sowie allen anderen CBB-Vorhaben!










Wermutstropfen des Tages:
Wir verabschieden uns mit Wehmut von Blue und Eve, die es in wenigen Tagen geschafft haben, unsere Herzen zu gewinnen. Danke für eure engagierte, freundliche und kompetente Begleitung und Betreuung! Troy bleibt zum Glück auch ab morgen noch bei uns.


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Ein Kommentar:

  1. Liebe Weltradlerinnen und Weltradler! Herzlichen Dank für eure Glückwunsche! Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut und auch gut mit der Familie in Goa gefeiert. Herzliche Grüße, inzwischen wieder aus Berlin, Volker

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