Gegen den Wind …

Tag 56, 167km, Tschistopol nach Jelabuga, starker Gegenwind und viel Verkehr

Starker Gegenwind, gelegentlich feiner Nieselregen, dichter Verkehr durch ausgedehnte Industriegebiete und Erdölraffinerien, aggressive Autofahrer und eingestellte Fährverbindungen forderten heute alles von den Radreisenden ab.  Den morgigen Ruhetag im malerisch verträumten Jelabuga haben sich alle, mehr als redlich, verdient.

Kujbischesk Stausee

Tag 55, 86 km von Laischewo nach Tschistopol, entlang des Kujbischesk Stausee

Laischewo liegt an einem künstlichen Binnenmeer, dem Kujbischesk Stausee, dessen Uferlinie heute unsere Reiseroute vorgab.  Gespeist von Wolga, Kama, Svijaga, Kasanka, Cheremshan und Usa ist hier zwischen den Jahren 1955 bis 1957 der größte Stausee in Eurasien entstanden. Sechstausendvierhundertfünfzig Quadratkilometer. Über 2600 Kilometer Küstenlinie, von denen wir heute auf den Weg nach Tschistopol einige wenige in Augenschein nehmen … Hier weiter lesen

Tagesablauf einer Langstreckenradtour

Kasan nach Laischewo 68 km, Wetter: am Vormittag sonnig, Nachmittag bedeckt, wenige Tropfen von oben

Der Radweg heute war kurz, die Ausfahrt aus Kasan – einer durchaus liebenswerten Stadt – zog sich wie immer in Russland über mehr als 10 km hin, aber bald ging die Schnellstraße in eine gemütliche Landstraße ohne viel LKW-Verkehr über.

So erreichten wir schon vor 13 Uhr unser Tagesziel Laischewo, ein (noch) ruhiger Ort am  … Hier weiter lesen

Kasan

Tag 53, Ruhetag in Kasan

Was sind die besten Zutaten für einen Ruhetag in Kasan? Ausschlafen, gut und üppig frühstücken, mit Natalja unserer Stadtführerin durch die über 1000 jährige Stadt schlendern und dabei zwischen den Jahrhunderten schwelgen. Mit einem Kaffee in der Hand die Kazanka in die Wolga fließen sehen und für einen Moment inne halten und sich wünschen noch etwas bleiben zu können …

Der tatarische Hundertwasser

Tag 52, 49 km von Zelenodolsk nach Kasan, entlang der Wolga

Eingequetscht zwischen den Gleisbett der Transsibirischen Eisenbahn und der träge dahinfließenden Wolga windet sich ein schmaler Pfad durch Gartenanlagen und Wochenendhäuschen dem wir, froh der Magistrale erneut entronnen zu sein, gleich hinter Zelenodolsk folgen.

Ländliche Idylle, mit einem Hauch Bitumen der von den Bahnschwellen herüberweht möchte man meinen, doch dann das: eine Art metaphysische Riesenskulptur, der farbenprächtiger Tempel der … Hier weiter lesen

Republiken ³

Tag 51, 127 km, von Tscheboksary nach Zelenodolsk, Nieselregen, weniger Verkehr

Es ist Sonntag, und so verwundert es nicht dass wir vom dichten Verkehr auf der M7 verschont bleiben. Vielleicht ist es auch der kalte Nieselregen, der uns gelegentlich in das Gesicht schlägt, der die motorisierten Wochenendausflügler davon abhält sich auf die Straße zu wagen …

Nach nur wenigen Kilometern beenden wir den Kurzbesuch in der Republik Tschuwaschien, überqueren einen … Hier weiter lesen

Trasse E22 (aka M7)

Tag 50, 103 km, von Worotynez nach Tscheboksary, sehr viel Verkehr auf schlechter Straße

Schon morgens reihen wir uns erneut mit unseren Gefährten in den dichten Verkehr der Trasse Nr. 7 ein. Der Zustand der Straße variiert stark, hebt die Stimmung aber nicht wirklich. Im Gegenteil. Bodenlose Schlaglöcher und markerschütternde Bodenwellen fordern Mensch und Maschine …

Tscheboksary, die Hauptstadt der autonomen tschuwaschichen Republik, erreichen wir am frühen Nachmittag und ist … Hier weiter lesen

Magistrale 7

Tag 49, 154 km, Nischnij Nowgorod – Worotynez

Nischnij Novgorod konnte lange nicht von uns lassen … denn über 25 Kilometer benötigten wir um ihr zu entkommen und tauschten dann die morgendliche Hektik der Städter gegen die todesmutigen Kraftfahrer, auf der in der Reisegruppe so beliebten und leider alternativlosen Magistrale Nr.7.

Es schien ein Wettkampf zwischen den Automobilisten entbrannt, in dem es galt dem Radreisenden so nah als möglich zu … Hier weiter lesen

Unsere Reiseleiter – Oliver Schmidt

Mein Name ist Oliver Schmidt und ich freue mich ungemein ein Teil dieser Radweltreise zu sein, denn das jahrelange Reisen mit dem Fahrrad liegt mir höchstwahrscheinlich im Blut … so schwang ich mich gleich nach dem Abitur auf einen Drahtesel und radelte nach Singapur. Kurz darauf mit dem Fahrrad nach Kamtschatka und zurück und Jahre später mit Fahrrad und Lena aus Kamtschatka einmal um den nördlichen Polarkreis auf den Spuren … Hier weiter lesen

Bitte merken Sie sich das Jahr 1221 …

Bilderbuch am Ruhetag unseres 47. Reisetages aus der unteren Neustadt (Ни́жний Но́вгород / Nischni Nowgorod), Postkartenhimmel, Sonne pur

Hier tipp ich also wieder als Novgorod-Bilderbuch-Blogger. 😉
Nach der „Bedeutenden“ sind wir nun inzwischen 4 Radeltagesreisen ostwärts Moskaus in der „Unteren“ unterwegs. Die Stadt hieß ganz früher schon so, dann 1932 bis 1990 Gorki (Го́рький). Am Ruhetag war natürlich Ausschlafen und mal ganz ohne „Zeitdruck“ Frühstücken angesagt.

Viktor fuhr uns … Hier weiter lesen