Bilderbuch am Ruhetag 1 – Torun

Ruhetag in Torun. Sonne satt, aber frisch.

Regelmäßige Blogleser kennen das schon – Ruhetage sind oft auch Bilderbuchtage, zumindest im Blog.

Auch der heutige Tag ist keine Ausnahme: Die Sonne schleicht sich so langsam in die Straßen der Stadt und wärmt uns – bei rund 10 Grad auch nötig. Frühling halt.

Wir machen einen Abstecher zur Weichsel, besteigen den Rathausturm und schrauben uns Stock für Stock durch die exzellente historische Ausstellung in den Ratshallen. Nach einem Mittagssnack ist der Nachmittag zur freien Verfügung. Da heißt es Wäsche waschen, Blog schreiben oder durch die Gassen Toruns schlendern.

Am Abend treffen wir uns dann in einer netten Mikrobrauerei und probieren uns durch die verschiedenen Biersorten, wobei das Lebkuchenbier nur den weiblichen Teil der Gruppe erfreut.

Doch genug der Worte, hier sind die Bilder:



Peter hat heute ein paar Bilder beigetragen, herzlichen Dank!

Tunnelblick

55 km von Bydgoszcz nach Torun, Sonne satt und wechselnde Winde

Eigentlich könnten wir in fast jeder Stadt der Tour mehrere Tage verbringen. Nun gut, auf dem langen Weg durch Sibirien vielleicht nicht. Aber definitiv in Polen!

Bydgoszcz inspiriert uns auf jeden Fall zu einem Vormittagsspaziergang, dass uns auf den im Zweiten Weltkrieg zerstörten und nur teilweise wieder aufgebauten Marktplatz mit dem Kriegsmahnmal und in die Pfarrkirche führt. Vor allem die Pfarrkirche mit ihrer ungewöhnlich bunten Innenbemalung hat es uns angetan. Aber auch der langsame, entspannte Spaziergang entlang der Brda macht gute Laune, was auch an der intensiven Frühlingssonne liegt. Derweil balanciert eine Seiltänzerfigur, die EU symbolisierend, über den Fluss. Gut, dass er nur eine Statue ist, sonst würde er wohl ob der jüngsten Entwicklung stark schwanken.

Pünktlich um kurz nach 12 sitzen wir dann auf den Rädern und gehen die Radfahrhölle Bydgoszcz an. Unter dem Eindruck meiner zwei Erkundungsfahrten male ich eine Schreckensausfahrt aus der Stadt in das kollektive Gruppenbewusstsein, die sich dann aber als relativ harmlos entpuppt. Die ersten vier Kilometer ist nun endlich der Radweg fertig, und die nächsten sechs Kilometer auf der autobahnähnlichen Ausfallstraße klemmt sich Aleks mit dem Begleitfahrzeug hinter uns und behütet uns vor der vierrädrigen Gefahr.

Dann lassen wir die Stadt hinter uns und radeln über die Weichsel.

Nach der Radfahrhölle, die wohl eher ein Fegefeuer ist, wartet dann der Radfahrhimmel auf uns: Fast auf der gesamten Strecke nach Torun fahren wir auf einem separaten, explizit als Fernradweg ausgewiesenen ebenem Asphaltband. Das reinste Vergnügen, von einigen giftigen Steigungen abgesehen. Nun gut: Auch der Radweg auf der ehemaligen Eisenbahntrasse zieht sich ein wenig und liefert uns damit wenigstens den Blogtitel. Augen zu und durch den Tunnel!

Das Schmutzbier gibt es heute in der dem Hotel angeschlossenen amerikanischen Kneipe. Und dann, aufmerksame Blogleser wissen das schon, wird wie üblich geschlemmt!

Und da morgen Ruhetag ist, gibt es noch für einen Teil der Gruppe einen Absacker in DER Inkneipe am Marktplatz. Mit unserem Kommen verdoppelte sich der Altersdurchschnitt.

Straße der toten Frösche (es wird Frühling!)

93 km von Chodzież nach Bydgoszcz, Sonne, aber kein Rückenwind

Stefan hat seine Einstellung verändert. Seitdem zeigt sein Navi nur noch die polnischen Städtenamen an. Durchaus zielführend!

Auch der Wetter ist endgültig umgeschwungen und schreit uns aus allen Poren, Feldern und Bäumen „Frühling“ entgegen. Äcker, die gestern noch graubraun ihre Existenz fristeten, tragen nun grünen Flaum zu Tage. Und auch bei den Fröschen scheinen die Hormone verrückt zu spielen und sie begeben sich über die leidlich befahrenen Straßen auf Laichwanderung.

„Quack!“, haucht so manche Amphibie ihr Leben aus. Ein paar Hundert Frösche in verschiedenen Entstellungsstufen begleiten unsere heutige Etappe, und als dann in Bydgoszcz, auf dem schönen Weg den Kanal entlang in die Innenstadt auch noch eine menschliche Leiche im Bodybag, umgeben von Krankenwagen und Polizei am anderen Ufer liegt, macht sich für einen kurzen Moment morbide Stimmung breit.

Nein, nicht wirklich. Uns geht es gut, die Gesichter sind von der Frühlingssonne verbrannt, die Waden brennen und wir sehnen uns nach dem ersten Ruhetag, übermorgen in Torun. 420 Kilometer haben wir schon in den Beinen. Inkludiert ist da die heutige Härteprüfung mit vier Kilometern Sandpiste und acht Kilometern Umweg (s. Track).

Ein üppiges Abendessen und ein Nachtspaziergang durch die Altstadt beschließen den Tag.

Morgen dann ein Besichtigungsvormittag und eine kurze Etappe nach Torun.

Colmar in Posen

134 km von Międzyrzecz nach Chodzież

Wir haben ein Sprachproblem. Stefans Navi spuckt nur die ehemaligen deutschen Namen der Städte aus. Die polnischen Namen können wir aufgrund der Konsonantenreihung nicht immer aussprechen. Und überhaupt, wie Karin zuweilen anmerkt, waren die ersten beiden Übernachtungsorte im Programm falsch aufgeführt, so dass Stettin an der Warte zwar die richtige Übersetzung für den ursprünglich geplanten Übernachtungsort war, wir aber nicht in Skwierzyna übernachteten, sondern in Międzyrzecz, was früher Meseritz hieß.

So fuhren wir Mitte der Tour durch Birnbaum, das inzwischen Międzychód heißt, was wiederum in etwa „zwischendurch oder -drin gehen“ heißt, wie Aleks, unsere polnische Fahrerin übersetzt.

Schatten der Vergangenheit, wie die Kriegsdenkmäler, Heldenfriedhöfe und die von Brachen und Plattenbauten umgebenen historischen Altstädte, im Zweiten Weltkrieg auf ein Minimum reduziert.

Radlerisch stand heute die erste ernsthafte Härteprüfung an, die alle mit Bravour bestanden haben. 134 Kilometer durch kupiertes Gelände, wie die Schweizer sagen würden. Immerhin unterstützt mit einer ordentlichen Portion Rückenwind, der uns meist gnädig war.

Kleine Straßen mit wenig Verkehr zu finden ist in diesem Teil Polens zuweilen schwierig. Wir haben uns heute eine harte Dosis von 30 Kilometern Hauptstraße gegeben. Aber wie ich es nicht müde werde, zu schreiben: Radfahren in Berlin ist gefährlicher.

Die restlichen 100 Kilometer waren dann gut bis wunderschön zu radeln!

In Chodzież erwartet uns dann ein wunderschönes Hotel direkt am See, mit Strand direkt vor der Terrasse. Noch zehn Grad mehr, und zumindest Karin wäre in den See gesprungen.

So blieb uns nur die innere Benetzung und das übliche abendliche Festmahl.

Morgen dann nur 85 Kilometer.

Machen wir auf einer Arschbacke!

Auch, weil die andere furchtbar weh tut nach dem heutigen Tag.

Warte, Warte nur ein Weilchen

114 km von Wulkow nach Miedzyrzecz, sonnig bis wolkig, Rückenwind

Die Beine sind ein wenig schwer. Anfang April ist kaum eine Radlerin oder ein Radler gut trainiert, und uns geht es nicht anders. Dafür haben wir uns aber wacker geschlagen, bei immerhin 114 Kilometern und 700 Höhenmetern!

Der Tag begann auf jeden Fall erst einmal mit einem fantastischem Frühstück, das schon polnische Einflüsse (Wurst, Fisch) erkennen ließ. Die Sonne brach durch die Bäume vor unserem Schloss, es sah warm aus. Oder wärmer als gestern. Nun gut: In der Sonne ließ es sich am Vormittag gut aushalten. Gegen Abend machte sich dann tatsächlich der Frühling breit.

Die ersten 20 Kilometer führten uns durch das menschenleere Ostermontagsbrandenburg. Auf den Seelower Höhen gedachten wir der gefallenen Sowjetsoldaten, die hier im Zweiten Weltkrieg auf dem Weg nach Berlin gefallen sind. Die Seelower Höhen überblicken das gesamte Oderbruch und wechselten mehrmals die Besitzer. Mit dem Fall der Höhen war dann auch das Dritte Reich vorrüber, wie aufmerksame Zuschauer des Films „Der Untergang“ wissen.

Im Schuss ging es dann hinunter Richtung Oder, sogar die berüchtigte B1 war gut befahrbar und dann waren wir schon in Polen. Das grandiose, unter Naturschutz stehende Schwemmland der Warte begleitet uns ein Weilchen (s. Blogtitel!)

Dort gab es dann noch leckere Restverwertung von gestern abend als Picknick, und dann ging es über die Dörfer und ganz, ganz viele Endmoränen nahezu autofrei zu unserem Zielort, die Stadt mit den vielen Konsonanten, die nur Aleks, unsere Fahrerin aussprechen kann.

Eine ziemlich Völlerei mit abschließendem Büffelgraswodka beendet den langen Tag.

Morgen dann 134 Kilometer. Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr!

Der kälteste Tag der Tour

Winterlicher Ostersonntag bei Schneetreiben, knappen Plustemperaturen und Rückenwind

Nein, ich hänge mich da wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster: Das wird wohl der kälteste Tag der Tour gewesen sein, das werden wahrscheinlich weder der Himalaya noch die Anden toppen können, was uns die Märkische Schweiz heute an Wetter aufgetischt hat.

Trotzdem hatten sich neben den offiziellen Radweltreiseradlern noch acht Leute gefunden, die uns begleitet haben. Ein Stück aus Berlin hinaus, dort, wo die ostdeutsche Platte in Marzahner Hochhaus übergeht. Einige Mutige sogar bis Strausberg, wo wir das Eckcafé Kunze gestürmt und das Kuchenbuffet leer gefressen haben, obwohl wir uns eigentlich nur aufwärmen wollten.

Nach Strausberg fuhren dann nur noch die, die mussten (und natürlich auch wollten). Vom China-By-Bike-Büro begleitete uns noch Andreas, bevor wir dann eine letzte Windschneise zwischen Trebnitz und Wulkow überwinden mussten, mit Schmirgelpapierwind und schneebedeckten brandenburgischen Feldern.

Darauf gönnten wir uns das obligatorische Schmutzbier, ein Tourenritual, das das Bier vor dem Duschen zelebriert.

Dann eine Stunden heiß duschen, und zum Abschluss ein exzellentes kaltes Buffet im Wintergarten des Schloss Wulkow, das unsere heutige Herberge ist. Immerhin, im Wintergarten war es warm.

Morgen dann Plusgrade und hoffentlich ein wenig Sonne! Schließlich radeln wir in den Frühling, den sibirischen!

Unsere Mitradler – Imma und Gerhard

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Imma und Gerhard

Imma und Gerhard (beide 58) erkunden seit einigen Jahren mit Ihrem Tandem von München aus gemeinsam Bayern, Deutschland und Europa. Vor allem bei den Kindern wecken wir die Aufmerksamkeit, wenn wir mit unserem doch besonderen Rad vorbeikommen.

Neben dem Tandem gibt es noch andere Räder die ebenfalls fleißig benutzt werden, da auch in München fast alle Wege vor allem in die Arbeit, ob Sommer oder Winter, mit dem Rad zurückgelegt werden.

Unsere studierenden Kinder sind aus dem Haus und wir sind glücklich, dass uns unsere Arbeitgeber sehr wohlwollend die lange berufliche Auszeit (Speditions-Kaufmann, IT-Spezialistin) ermöglichen.

Imma hat es vor vielen Jahren vom Niederrhein nach München verschlagen, Gerhard ist in München geboren – hört man auch – und ist dort geblieben, wenn er nicht auf Reisen war, um die Welt zu entdecken.

Gerhard wird sich am 10. Mai ab Moskau mit der in Berlin gestarteten Gruppe auf den weiten Weg durch Sibirien und die Mongolei machen.
Anfang September findet in Xi’an das Wiedersehen mit Imma statt, gemeinsam – wenn diesmal auch nicht mit einem Tandem – radeln wir dann durch Ostasien um kurz vor dem Äquator in Singapur die Rückreise anzutreten.

Nach langer Zeit des Wartens geht es jetzt los, wir freuen uns darauf.

Unsere Mitradler – Stefan

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Stefan

Zu meinen Hobbies zählen Rad fahren, Wandern, Fotografieren und das Kennenlernen fremder Kulturen. Meine bisher längste Radtour führte von Chemnitz nach Coswig in Sachsen – mit einem Umweg über Kapstadt. Ich war auch schon in Nordamerika und in Asien unterwegs, insgesamt in über 100 Ländern und in fast allen davon mit meinem MIFA-Rad, das inzwischen 390.000 km „auf dem Buckel“ hat.

Für die bevorstehende Tour habe ich nicht trainiert. Ich fahre täglich Rad, um meine Wege zu erledigen und hoffe, dass das als konditionelle Vorbereitung ausreicht. Besonders gespannt bin ich auf das Fahren in einer Gruppe.

Unsere Mitradler – Karin Becker

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Karin Becker

Außer meinen eigenen privat organisierten Touren bin ich seit ein paar Jahren immer mal wieder gerne mit China by Bike unterwegs und möchte jetzt von Berlin nach Xian mit radeln.

Denn was gibt es Schöneres als Länder und seine Bewohner per Fahrrad zu entdecken?

Wenn dann auch noch das Gepäck transportiert wird, die Unterkünfte gebucht sind, sich jemand im Notfall um das Rad kümmert und ein Reiseleiter die Kultur erklärt, können die nächsten Monate einfach nur spannend werden. Abgesehen von ein paar Ruhetagen, die mit Besichtigungen und Wäsche waschen ausgefüllt sind, ist man jeden Tag unterwegs. Monatelang durch ein Land zu reisen ist einfach unvorstellbar. Mal sehen, was die Reise mit mir macht?

Unsere Mitradler – Peter Frenzel

Eine Tour, vor allem eine so lange, steht und fällt mit den Teilnehmern. Sie sind das Salz in der Suppe, die Notwendigkeit und Bereicherung für solch ein Mammutprojekt, der Grund, warum wir Touren wie diese organisieren. Daher wollen wir euch ein paar unserer mutigen Mitreisenden vorstellen.

Peter Frenzel

Jahrgang 1953, in der Oberlausitz (Sachsen) aufgewachsen und Abitur bestanden.
Informatik an der TU Dresden studiert bis zum Diplom, 37 Jahre als Informatiker bis zum freiwilligen vorzeitigen Unruhestand am 31.12.2017 gearbeitet. 1980-1990 im Patentamt der DDR in Berlin, danach als IT-Consultant in Frankfurt am Main und West-Europa.

Urlaub auf und mit dem Fahrrad ist seit über 20 Jahren sozusagen meine Standardform aktiver Erholung.
Spreeradweg, Elberadweg (von Cuxhaven bis Prag), Mainradweg, Bahnradweg Hessen, Donau (vorerst bis Budapest) … es würde zu lange dauern, hier alle „lokalen“ Highlights aufzuzählen.
Cubas Ostküste sowie Westküste (Havanna – Vinales – Maria La Gorda), Trans Canada Trail in BC (Castlegar – Vancouver), Vancouver Island, „La Loire a Velo“ (St. Nazaire – Orleans), Tadshikistan (Chudschand – Duschanbe), „Auf den Spuren des Drachen“ (Peking – Shanhaiguan, mit China-by-Bike!) – beeindruckende Urlaubstouren, um andere Länder und vor allem die dort wohnenden Menschen kennenzulernen sollen als internationale Highlights angemerkt werden.

Ja, und dann las ich vor vielen Jahren von Volker Härings Idee, eine Radreise mit dem Titel „In 800 Tagen um die Welt“ zu organisieren und inhaltlich zu gestalten. Sie sollte 2016 starten, aber die Vorbereitungen brauchten zum Glück etwas länger und der Start 2018 passt perfekt in meine Lebensplanung.
13 Monate vorzeitig „in Rente“ und mit auf die Tour gehen – ein Traum geht in Erfüllung.

Ich freue mich auf die Begegnungen mit den Mensch in den Ländern, durch die wir radeln werden. Ich bin neugierig, mehr von ihrer Geschichte und ihrer Kultur zu lernen. Weltanschauung hat für mich ganz viel mit Welt anschauen zu tun.

Was Regierungen und die sie steuernden Machtzentren nicht schaffen oder schaffen wollen – ein friedliches und freundschaftliches Miteinander der Völker dieser Welt zum Alltag zu machen, das müssen wir wo immer wir eine Möglichkeit dazu haben untereinander in die eigenen Hände nehmen.

Sollte mich z.B. in Litauen oder Estland jemand fragen, was ich vom „Schutzwall“ bzw. der „Mauer“ an der Grenze zu Russland halte, sollte mich in Russland jemand fragen, was ich davon halte, dass in Estland und Litauen Deutsche Panzer unter US Flagge unterwegs sind – ich werde sagen, dass das niemals im Interesse aller Menschen sein kann, sondern Macht-gesteuert aus EU-Brüssel und der NATO geschieht.

Ich werde erzählen, dass es viele Menschen im „Westen“, einschließlich der Bundesrepublik Deutschland gibt, die das genau so sehen.
Nicht „Sanktionen“, Embargos, Zölle, gegenseitige Verdächtigungen, Anschuldigungen und Drohungen tragen zur Völkerverständigung bei, sondern Vertrauen, vorurteilsfreies gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen und vielleicht auch eine Radeltour.

Auf unserer Chinatour 2012 wurden wir an einem Tag von einer radelbegeisterten Gruppe bei der Weiterfahrt am Morgen bis zum Stadtrand begleitet. Es wäre super, so etwas auch im Baltikum, in Russland und in Asien noch einmal zu erleben.

Ich freue mich auf den Start am 1. April und es wäre schön, wenn uns viele Freundinnen und Freunde sowie Bekannte im Reiseblog begleiten.

Meine erste so lange Tour als „Solist“. Mein Schatz Astrid wird aber bis Riga auch dabei sein, die Mitradler und -innen, die ich schon kennengelernt habe, werden ganz bestimmt ebenfalls zum Erfolg der Tour beitragen. Ich hab mir fest vorgenommen, erst von Bali wieder nach Hause zu reisen.

Pink Thosetive! (Eine Erkenntnis Volkers, die uns auf jedem Radelmeter begleiten sollte.)