Ein Quoten-Regentag

Tag 166 der Weltreise: 83 km Fahrt von Ankang nach Pingli bei Regen

Regen hatten wir ja schon lange nicht mehr, aber heute war’s mal wieder so weit. Aber seit Datong vor rund 4 Wochen den zweiten Regentag ist eigentlich ein ziemlich guter Schnitt. Und der Regen war heute auch gar nicht so schlimm. Kurz nachdem wir abgefahren und gerade aus der Stadt heraus waren, fing es an zu nieseln. Es war so wenig, dass man überlegen musste, ob man sich den Stress antat die Regenjacke aus der Satteltasche zu kramen.

Zwischenzeitlich hörte es wieder auf zu regnen und wir konnten vom Fahrtwind getrocknet den Großteil der Strecke zurücklegen. Es warteten 3 Pässe auf uns, die alle aber auch überschaubar waren. Da hatten wir schon Schlimmeres überwunden und Schlimmeres wird auch noch auf uns zukommen. Beim dritten Anstieg fing es dann nochmal an zu regnen, diesmal aber etwas stärker, damit sich das Mitschleppen der Regenklamotten wenigstens gelohnt hat. Außerdem sähe eine Radtour von solcher Länge ohne Regentage irgendwie unglaubwürdig aus. Es muss einfach den ein oder anderen Regentag geben, allein der Quote halber.

Kurz vor Ende der Etappe fanden wir denn auch ein Restaurant, in dem wir zu Mittag essen konnten. Einkehrmöglichkeiten waren auf der heutigen Etappe leider Mangelware. Das Restaurant machte uns die Essensauswahl leicht, denn es gab nichts anderes als Jiaozi (Maultaschen). Die waren aber auf jeden Fall lecker. Unser Hotel lag dann schließlich inmitten von Teeplantagen. Das nutzten wir nach einer kurzen Pause um uns frisch zu machen denn auch aus um uns bei einem Tee-Erzeuger im Dorf eine kleine Teezeremonie zu gönnen. Frei nach dem Motto: Nicht abwarten, Tee trinken!

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