Pilgern auf zwei Rädern – Der Jakobsweg mit dem Fahrrad

Auf unserer Radtour von Santiago nach Bordeaux folgen wir vor allem dem Jakobsweg.
Aber nicht nur!

Zuerst radeln wir zum „Ende der Welt“, folgen der Atlantikküste bis A Coruña und pilgern dann den Jakobsweg in umgekehrte Richtung von Lugo nach Pamplona. Zum Abschluss gönnen wir uns noch eine frische Meeresbrise und radeln schließlich nach Bordeaux. Eine Radtour voller landschaftlicher, kultureller und kulinarischer Highlights.

1. Tag (Fr, 09.04.2021) Anreise nach Santiago de Compostella
Individuelle Anreise nach Santiago de Compostella

2. Tag (Sa, 10.04.2021) Santiago de Compostella
Santiago de Compostela gehörte neben Rom und Jerusalem zu den bedeutendsten Pilgerzielen des christlichen Mittelalters. Seit dem Heiligen Jahr 1976 erlebt der Jakobsweg eine Renaissance. Jährlich treffen über 200.000 Pilger zu Fuß, auf dem Fahrrad, zu Pferd oder als Rollstuhlfahrer in Santiago ein. Wir nutzen den Ruhetag, um die Kathedrale zu besichtigen und die Atmosphäre der Pilgerstadt einzusaugen.

Übernachtung: Hotel **

3. Tag (So, 11.04.2021) Santiago de Compostella – Kap Finisterre
Auf schöner Strecke in Richtung Atlantik erreichen wir das eigentliche Ende des Jakobweges. In Kap Finisterre befindet man sich übersetzt am „Ende der Welt“, was aber eher auf das Ende der Pilgerfahrt weist als auf ein wirkliches geografisches Ende.

Übernachtung: Hotel **
Strecke: ca. 80 km

4. Tag (Mo, 12.04.2021) Kap Finisterre – Muxia
Die anspruchsvolle Etappe nach La Coruna teilen wir in Muxia, einem wichtigen Pilgerort am Meer.

Übernachtung: Hotel **
Strecke: ca. 25 km

5. Tag (Di, 13.04.2021) Muxia – La Coruna
Überwiegend am Atlantik entlang führt unsere heutige Etappe nach La Coruna. Bereits zu römischen Zeiten war die eine wichtige Hafenstadt und ist es bis heute geblieben. Nach Ankunft machen wir dem „Torre des Hercules“, dem einzigen Leuchtturm aus der Römerzeit, der auch heute noch in Betrieb ist, unsere Aufwartung. Am Abend schlendern wir durch die Altstadt.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 90 km

6. Tag (Mi, 14.04.2021) La Coruna – Betanzos
Wir gönnen uns einen gemütlichen Radltag nach Betanzos und lassen uns vom Flair dieser historischen Kleinstadt bezaubern.

7. Tag (Do, 15.04.2021) Betanzos – Lugo
Es geht landeinwärts auf den Spuren des Jakobsweges! Erstes Etappenziel ist Lugo. Der Stadtkern wird von einer römischen Außenmauer umschlossen, die in regelmäßigen Abständen auch alte Bastionen enthält.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 96 km

8. – 10. Tag (Fr-So, 16. – 18.04.2021) Lugo – Leon
Weiter geht unsere Reise durch schroffe Mittelgebirgslandschaft über Fonfria und Ponferrada nach Leon.

Übernachtung: Hotel **-***
Strecke 8. Tag: ca. 60 km
Strecke 9. Tag: ca. 60 km
Strecke 10. Tag: ca. 105 km

11. Tag (Mo, 19.04.2021) Leon
Vom römischen Kaiser Galba gegründet, gibt es auch in Leon viele alte römische und romanische Bauwerke und Einflüsse zu sehen. Das wahrscheinlich eindrucksvollste Bauwerk ist die Kathedrale Basilika San Isidoro mit ihren prächtigen Glasfenstern und alten Fresken. Außerdem gibt es über die ganze Stadt verteilt weitere Bauten und Fragmente aus römischer Zeit. Auf unserem Stadtbummel genießen wir den mittelalterlichem Flair Leons.

Übernachtung: Hotel ***

12. Tag (Di, 20.04.2021) Leon – Carrion de los Condes
Unsere heutige Tagesetappe führt nach Carrion de los Condes, eine eher ruhige Kleinstadt inmitten von grünen Ebenen. Eine schöne Gelegenheit, dem Jakobswegtrubel für einen Abend zu entgehen.

Übernachtung: Hotel **
Strecke: ca. 95 km

13. Tag (Mi, 21.04.2021) Carrion de los Condes – Burgos
Weiter geht’s über zwei kleine Pässe den Jakobsweg entlang. Zwei Übernachtungen in Burgos.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 85 km

14. Tag (Do, 22.04.2021) Burgos
Die Kathedrale von Burgos überragt das gotisch geprägt Stadtbild. Wir entdecken Burgos während eines ausgedehnten Stadtspazierganges.

Übernachtung: Hotel ***

15. Tag (Fr, 23.04.2021) Burgos – Logrono
Geschichtlich war unser Etappenziel Logrono ein eher unbedeutenderes Landwirtschaftsgebiet. Durch seine Kathedrale und die Brücke über den Fluss Ebro wurde die Stadt mit der Zeit zur wichtigen Pilgerstation am Jakobsweg.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 117 km

16. Tag (Sa, 24.04.2021) Logrono – Pamplona
Nach der Besichtigung der Kathedrale von Logrono radeln wir nach Pamplona, die Hauptstadt der autonomen Region Navarra.

Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 95 km

17. Tag (So, 25.04.2021) Pamplona
Durch Pamplona führt der navarrische Zweig des Jakobswegs, im April sind jedoch recht wenige Pilger anzutreffen. Wir lassen es heute ruhig angehen und entdecken die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit der entsprechenden Muße. Sicherlich ist auch Zeit für das ein oder andere Glas Wein.

Übernachtung: Hotel***

18. Tag (Mo, 26.04.2021) Pamplona – Bayonne
Heute verlassen wir Spanien und erreichen in Bayonne Frankreich.

Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 120 km

19. Tag (Di, 27.04.2021) Bayonne – Mesos
Unser heutiger Weg führt uns immer wieder am Atlantik entlang nach Mesos, ein verschlafenes Dorf mit Charme

Übernachtung: Hotel**
Stecke: ca. 85 km

20. Tag (Mi, 28.04.2021) Mesos – Archachon
Durch tolle Dünenlandschaft führt unser Weg nach Arcachon, das sich von einem relativ bedeutungslosen Fischerort zum heutigen Luxus-Badedomizil entwickelte.

Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 60 km

21. Tag (Do, 29.04.2021) Archachon – Bordeaux
Bis Bigenos folgen wir heute einer stillgelegten Bahntrasse und erreichen am frühen Nachmittag Bordeaux. Sicherlich vorrangig bekannt als Geburtsort des Bordeauxweins, besticht die Stadt mit einer fast vollständig erhaltenen Altstadt, die ähnlich wie Lissabon oder Amsterdam ein tolles Gesamtbild ergibt

Übernachtung: Hotel***
Stecke: ca. 65 km

22. Tag (Fr, 30.04.2021) Bordeaux
Bordeaux ist politisches, wirtschaftliches und geistiges Zentrum des französischen Südwestens und hat den Ruf einer heimlichen Hauptstadt Frankreichs. Wir entdecken diese faszinierende Metropole an unserem Ruhe- und Besichtigungstag.

Übernachtung: Hotel***

23. Tag (Sa, 01.05.2021) Abreise
Individuelle Heimreise


Termin, Preis, Leistungen, Teilnehmerzahl

Termin
09.04.2021 – 01.05.2021

Tourcode
Weltlisbe 181

Preis
ab 3.180,00 Euro (EZZ 995,00 Euro)

Leistungen
• Sämtliche Übernachtungen in den im Detailprogramm ausgeführten Unterkunftsarten
• Deutschsprachiger, qualifizierter Reiseleiter auf der gesamten Tour von Lissabon nach Berlin.
• Begleitfahrzeug für Gepäck und Notfälle auf der gesamten Tour von Lissabon nach Berlin
• Frühstück sowie Mittagspicknick mit lokalen Spezialitäten
• Ausführliche Detail-Informationen zu der Reise, den bereisten Gastländern und der Route

Nicht enthaltene Leistungen
• Anreise nach Santiago de Compostella
• Abreise von Bordeaux
• Abendessen. Hierfür sind durchschnittlich etwa 30,00 Euro/Tag einzuplanen.
• Eintrittsgelder vor Ort
• Reiseversicherung (Kranken-, Gepäck-, Reiserücktrittskostenversicherung usw.)

Weitere buchbare Leistungen
• Einzelzimmerzuschlag 995,00 Euro

Teilnehmerzahl
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 16

Allgemeine Informationen

Konditionelle Anforderung
Unsere Tagesetappen von 50 bis 117 Kilometern sind für jeden Radler, der über ein wenig Tourenerfahrung verfügt, zu schaffen. Wichtig für uns ist, nicht in Rekordzeit das Tagesziel zu erreichen, sondern miteinander zu reisen, und es wird für uns kein Problem sein, auf nicht ganz so starke Fahrer und Fahrerinnen Rücksicht zu nehmen. Wir wollen die Städte und Landschaften erfahren und uns mit der Geschichte und Gegenwart so verschiedenartiger Regionen auseinandersetzen.

Auf der gesamten Strecke wird uns ein Begleitfahrzeug für das Gepäck zur Verfügung stehen. Im Begleitfahrzeug wird auch Platz für bis zu fünf Personen sein, falls sich jemand einmal nicht so wohl fühlt oder krank ist.

Teilnehmerzahl
Um die Reise für alle Teilnehmer zu einem Erlebnis zu gestalten, haben wir die Teilnehmerzahl auf 16 Personen begrenzt. Dazu kommt der Reiseleiter, der von Anfang an auf dem Rad mitfährt und sich um das Wohlergehen der Gäste, als auch um die Fahrräder kümmert.

Unterbringung
Wir übernachten in stilvollen, in der Regel zentral gelegenen **-****Hotels in DZ mit Dusche/WC.

Veranstalter der Reise

China By Bike
Gebhardt und Häring GbR
Karlsgartenstr. 19
12049 Berlin
Tel: 030-622 56 45
Mail: info@china-by-bike.de
www.china-by-bike.de

Alle Wege führen nach Santiago

Portugal und Spanien entdecken wir auf dem ersten Abschnitt unser paneuropäischen Radtour. Von Lissabon führt uns diese recht anspruchsvolle Radtour über das romantische Sintra, das mittelalterliche Obidos und Batalha mit seinem eindrucksvollen Kloster nach Coimbra. Von Portugals alter Hauptstadt radeln wir über Aveiro, das „Venedig Portugals“ nach Porto. Gestärkt von dem einen oder anderen Wein geht es weiter, den Camino Portugues folgend nach Santiago de Compostella. Eine wunderbare Radtour, gespickt mit Highlights!

1. Tag (Do, 25.03.2021) Ankunft in Lissabon
Individuelle Anreise nach Portugal.

Übernachtung: Hotel ***

2./3. Tag (Fr/Sa, 26. – 27.03.2021) Lissabon
An zwei Tagen entdecken wir Lissabon. Zwischen Fado und Pasteis de Nata wird uns sicherlich nicht langweilig!

Übernachtung: Hotel ***

4. Tag (So, 28.03.2021) Lissabon – Sintra
Auf geht’s Richtung Heimat! Unsere heutige kurze Einradeletappe bringt uns nach Sintra. Die Stadt ist berühmt für ihre aufwendige und dekorative Architektur aus der Romantik. Am Nachmittag Stadtbesichtigung.

Übernachtung: Hotel **
Strecke: ca. 35 km

5. Tag (Mo, 29.03.2021) Sintra – Obidos
Entlang traumhafter Strände und Promenaden der Silberküste, können wir im Fahrtwind frischer Seeluft tanken. Am Abend erreichen wir Obidos. Die mittelalterliche Stadt ist von einer 1527 erbauten und noch immer unveränderten Stadtmauer umschlossen.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 95 km

6. Tag (Di, 30.03.2021) Obidos – Batalha
Unsere erste Station ist Alcobaca. Hier steht das vielleicht bekannteste und größte Zisterzienserkloster Europas. Unsere Übernachtungsstation ist die Kleinstadt Batalha mit namensgebendem Kloster Mosteiro da Batalha.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 51 km

7. Tag (Mi, 31.03.2021) Batalha – Coimbra
Marienerscheinungen lassen wir rechts liegen und radeln entspannt Richtung Coimbra.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 102 km

8. Tag (Do, 01.04.2021) Coimbra
Am heutigen Ruhetag entdecken wir Universitäts- und Kulturhauptstadt Portugals. Wir machen einen historischen Rundgang und genießen die Schönheit einer der schönsten Gartenanlagen Europas (Parque Nacional de Bucaco).

Übernachtung: Hotel ***

9. Tag (Fr, 02.04.2021) Coimbra – Avierno
Unsere heutige kurze Etappe bringt uns nach Aviero. Die Stadt liegt an der Küste des Atlantischen Ozeans am Südufer der Ria de Aveiro. Aveiro wird wegen der drei Kanäle Canal de São Roque, Canal das Pirâmides und Canal dos Santos Mârtires auch „das Venedig Portugals“ genannt.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 60 km

10. Tag (Sa, 03.04.2021) Avierno – Porto
Teilweise am Meer entlang radeln wir heute nach Porto, eine der ältesten europäischen Städte. Zwei Übernachtungen in Porto.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 100 km

11. Tag (So, 04.04.2021) Porto
Porto ist nach Lissabon die zweitgrößte Stadt Portugals. Das Stadtbild wird durch ein charmantes barockes Gebäudegefüge geprägt. Stadtbesichtigung und das eine oder andere Glas Portwein.

Übernachtung: Hotel ***

12. Tag (Mo, 05.04.2021) Porto – Barcelos
Auf unserem Weg nach Spanien machen wir Zwischenstation in Barcelos. Viele historische Baudenkmäler prägen die Stadt, die vor allem durch ihr Kunsthandwerk bekannt ist.

Übernachtung: Hotel **
Strecke: ca. 50 km

13. Tag (Di, 06.04.2021) Barcelos – Vigo
Willkommen in Spanien! Wir fahren durch die grüne galizische Küstenlandschaft und erreichen am Abend die Hafenstadt Vigo.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 115 km

14. Tag (Mi, 07.04.2021) Vigo – Pontevedra
Nach einer kurzen Etappe empfängt uns Pontevedra, das eine lange Seefahrts- und Handelstradition hat.

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 40 km

15. Tag (Do, 08.04.2021) Pontevedra
Die Altstadt Pontevedras gilt als eine der schönsten Galiziens. Wir nutzen den freien Tag für einen Stadtrundgang und besuchen das Provinzmuseum, um die vielen Jahrhunderte alten Goldschmiedearbeiten sowie Sammlungen von zeitgenössischen Gemälden und Bernsteinen zu bestaunen.

Übernachtung: Hotel ***

16. Tag (Fr, 09.04.2021) Pontovedra – Santiago de Compostella
Nach kurzer Tagesetappe erreichen wir Santiago de Compostella, Pilgerort und Ziel des Jakobsweges. Zwei Tage zu Ostern in Santiago!

Übernachtung: Hotel ***
Strecke: ca. 55 km

17. Tag (Sa, 10.04.2021) Santiago de Compostella
Santiago de Compostela gehörte neben Rom und Jerusalem zu den bedeutendsten Pilgerzielen des christlichen Mittelalters. Seit dem Heiligen Jahr 1976 erlebt der Jakobsweg eine Renaissance. Jährlich treffen über 200.000 Pilger zu Fuß, auf dem Fahrrad, zu Pferd oder als Rollstuhlfahrer in Santiago ein. Wir nutzen den Ruhetag, um die Kathedrale zu besichtigen und die Atmosphäre der Pilgerstadt einzusaugen.

Übernachtung: Hotel ***

18. Tag (So, 11.04.2021) Abreise
Rückreise nach Deutschland. Oder doch noch ein Stück mitfahren?

Preis
ab 2.380,00 Euro (EZZ 650,00 Euro)

Leistungen
• Sämtliche Übernachtungen in den im Detailprogramm ausgeführten Unterkunftsarten
• Deutschsprachiger, qualifizierter Reiseleiter auf der gesamten Tour von Lissabon nach Santiago de Compostella
• Begleitfahrzeug für Gepäck und Notfälle auf der gesamten Tour von Lissabon nach Santiago de Compostella
• Frühstück sowie Mittagspicknick mit lokalen Spezialitäten
• Ausführliche Detail-Informationen zu der Reise, den bereisten Gastländern und der Route

Nicht enthaltene Leistungen
• Anreise nach Lissabon
• Abreise von Santiago de Compostella
• Abendessen. Hierfür sind durchschnittlich etwa 30,00 Euro/Tag einzuplanen.
• Eintrittsgelder vor Ort
• Reiseversicherung (Kranken-, Gepäck-, Reiserücktrittskostenversicherung usw.)

Weitere buchbare Leistungen
• Einzelzimmerzuschlag 650,00 Euro

Teilnehmerzahl
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 16

Allgemeine Informationen

Konditionelle Anforderung
Unsere Tagesetappen von durchschnittlich 20 bis 115 Kilometern sind für jeden Radler, der über ein wenig Tourenerfahrung verfügt, zu schaffen. Wichtig für uns ist, nicht in Rekordzeit das Tagesziel zu erreichen, sondern miteinander zu reisen, und es wird für uns kein Problem sein, auf nicht ganz so starke Fahrer und Fahrerinnen Rücksicht zu nehmen. Wir wollen die Städte und Landschaften erfahren und uns mit der Geschichte und Gegenwart so verschiedenartiger Regionen auseinandersetzen.

Auf der gesamten Strecke wird uns ein Begleitfahrzeug für das Gepäck zur Verfügung stehen. Im Begleitfahrzeug wird auch Platz für bis zu fünf Personen sein, falls sich jemand einmal nicht so wohl fühlt oder krank ist.

Teilnehmerzahl
Um die Reise für alle Teilnehmer zu einem Erlebnis zu gestalten, haben wir die Teilnehmerzahl auf 16 Personen begrenzt. Dazu kommt der Reiseleiter, der von Anfang an auf dem Rad mitfährt und sich um das Wohlergehen der Gäste, als auch um die Fahrräder kümmert.

Veranstalter der Reise

China by bike
Gebhardt und Häring GbR
Karlsgartenstr. 19
12049 Berlin
Tel: 030-622 56 45
Mail: info@china-by-bike.de
www.china-by-bike.de

Lust auf Costa Rica?

„Natur pur!“ lautet das Motto, wenn die Radweltreise im Juni und Juli 2019 Costa Rica durchquert. Tropische Urwälder, traumhafte Küsten, Vulkanlandschaften und eine unvergleichliche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen sind die Argumente, die uns überzeugt haben, die „Reiche Küste“ mit in das Programm der Weltreise aufzunehmen.

COSTA RICA


(Bilder: Kalkonu Travel)

Auf unserer Rundreise durch bergiges Hinterland und flacher Küstenregionen erradeln wir die schönsten Ecken des Landes und einige Nationalparks, wo wir uns Zeit für Expeditionen zur Beobachtung der einzigartigen Flora und Fauna nehmen. Die Besichtigung der lokalen Kakaoproduktion steht genauso auf unserem Programm wie eine geführte nächtliche Wanderung durch den Dschungel und eine Bootsfahrt zur Wal- und Delfinbeobachtung. Wir freuen uns auf drei unvergessliche Wochen im grünen Paradies Mittelamerikas!

Hier geht es zur Ausschreibung:
TEILETAPPE RADWELTREISE COSTA RICA

Am Meer!

Erkundung für die Schlussetappe der Radweltreise, Radtour von Lissabon nach La Coruna. Zwei entspannte Etappen von Coimbra nach Porto

Während die ersten Etappen vor allem durch das Inland gingen und entsprechend auch den einen oder anderen Hügel beinhalteten, führt die Strecke zwischen Coimbra und Porto vor allem am Meer entlang. Und als wäre das nicht schon schön genug, haben die Portugiesen hier mit viel Aufwand (und meist auch Können) einen wunderbaren Radweg angelegt, der teilweise auf Holzbohlen durch die Dünen, teilweise durch Naturschutzgebiete geht. Wäre da nicht der Nordwind gewesen, der immer am Nachmittag an Stärke gewann und das Fahrvergnügen ein wenig einschränkte, ich wäre an beiden Tagen mit einem breiten Grinsen am Ziel angekommen! Dankenswerter Weise biegt an beiden Tagen die Route auf den letzten Kilometern nach Osten ab, und der Wind wird vom Feind zum Freund. Zumindest mit einem kräftigen Seitenschub.

Auch die Fähre bei Aveiro, die gut 40 Kilometer abkürzt, fährt alle halbe Stunde und nimmt Fahrräder mit. Einzig Aveiro steht als Etappenziel zur Disposition. „Das Venedig Portugals“ ist dann doch eine maßlose Übertreibung und Costa Nova scheint mir die deutlich reizvolleres Übernachtungsstation zu sein. Mal schauen, wie das mit ein paar Tagen Abstand ausschaut.

Spektakulär ist auf jeden Fall die Anfahrt auf Porto. Am Ufer des Douro geht es zuerst durch Gaia, dort wo der Portwein auf kundige Trinker wartet. Dann über den Douro nach Porto, mit einem spektakulärem Schlussanstieg. Nicht, dass es den sportlichen Radlern unter uns langweilig wird! 😉


Von Berlin sind wir 2018 im Rahmen der Radweltreise an das östliche Ende der eurasischen Landmasse geradelt: Nach Singapur. Im Frühjahr 2020 kehren wir nach Europa zurück und beginnen am westlichen Ende des Kontinents: In Lissabon. Die Tour beginnt hier am 26.03.2020 und endet am 07.06.2020 in Berlin. Dies ist der erste Teil der Erkundung auf der iberischen Halbinsel – zum mental Mitreisen oder als Appetitanreger für die organisierte Reise im Frühjahr 2020. Achtung: Diese Etappe ist schon fast ausgebucht, Teiletappen sind aber noch buchbar ebenso wie die gesamte Tour – hier haben wir noch vier Plätze frei.

Strecke Coimbra – Aveiro

Strecke Aveiro – Porto

Bilderbuchtag in Coimbra

Erkundung für die Schlussetappe der Radweltreise, Radtour von Lissabon nach La Coruna. Ruhetag in Coimbra

Der Ruhetag kommt zur rechten Zeit! Ein paar Kilometer und auch einige Höhenmeter waren es dann doch von Lissabon bis Coimbra.

Und Coimbra ist es auch definitiv Wert, hier einen Tag zu verbringen. Alte portugiesische Hauptstadt, mit einer Universität, die auf dem Berg thront wie sonst nur eine Burg oder ein Schloss. Hort des Widerstandes während der Diktatur. Und Heimat einer ganz anderen Art von Fado, als man ihn aus Lissabon kennt.

Bilderbuch eines Stadtspazierganges:

Formosa

Erkundung für die Schlussetappe der Radweltreise, Radtour von Lissabon nach La Coruna. Entspannte Fahrt von Batalha nach Coimbra

Bei Formosa muss ich unweigerlich an Taiwan denken. Dabei heißt „Formosa“ einfach „schön!“. Und so war die Etappe von Batalha nach Coimbra auch. Wunderschön, wenig Verkehr, die Steigungen hielten sich in Grenzen und am späten Mittag war Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen mit anschließender Besichtigung des Klosters in Alcobaça.

So stelle ich mir einen schönen Radtag vor, und so kann er dann auch für die Radweltreise bleiben.

Vor allem die Anfahrt auf Coimbra ist spektakulär. Massiv thront die Altstadt da am Berg. Glücklicherweise gibt es heute aber keinen Schlussanstieg, das Hotel liegt mit Blick auf die Altstadt eine Flußbrücke enfernt am ebenen Ufer.

Das ruft doch direkt nach einem Getränk auf der Hotelterrasse. Aufmerksame Leser werden es bemerken: Die Tradition des „Schmutzbieres“, jenem Getränk bei Ankunft am Ziel noch vor dem Duschen, wird in Portugal wohl vom „Schmutzwein“ abgelöst werden.


Von Berlin sind wir 2018 im Rahmen der Radweltreise an das östliche Ende der eurasischen Landmasse geradelt: Nach Singapur. Im Frühjahr 2020 kehren wir nach Europa zurück und beginnen am westlichen Ende des Kontinents: In Lissabon. Die Tour beginnt hier am 26.03.2020 und endet am 07.06.2020 in Berlin. Dies ist der erste Teil der Erkundung auf der iberischen Halbinsel – zum mental Mitreisen oder als Appetitanreger für die organisierte Reise im Frühjahr 2020. Achtung: Diese Etappe ist schon fast ausgebucht, Teiletappen sind aber noch buchbar ebenso wie die gesamte Tour – hier haben wir noch vier Plätze frei.

Die ersten Kilometer durch Portugal

Erkundung für die Schlussetappe der Radweltreise, Radtour von Lissabon nach La Coruna. Die ersten drei Tage von Lissabon über Sintra nach Batalha

Von Berlin sind wir 2018 im Rahmen der Radweltreise an das östliche Ende der eurasischen Landmasse geradelt: Nach Singapur. Im Frühjahr 2020 kehren wir nach Europa zurück und beginnen am westlichen Ende des Kontinents: In Lissabon. Die Tour beginnt hier am 26.03.2020 und endet am 07.06.2020 in Berlin. Dies ist der erste Teil der Erkundung auf der iberischen Halbinsel – zum mental Mitreisen oder als Appetitanreger für die organisierte Reise im Frühjahr 2020. Achtung: Diese Etappe ist schon fast ausgebucht, Teiletappen sind aber noch buchbar ebenso wie die gesamte Tour – hier haben wir noch vier Plätze frei.

Ausfahrten aus großen Städten sind mit dem Fahrrad so eine Sache! Berlin ist leider immer noch Spitzenreiter, was die radunfreundlicheste Stadtausfahrt angeht, trotz starker Konkurrenz aus Moskau und Chongqing. Als explizit schön würde ich die Ausfahrt aus Lissabon nicht bezeichnen, aber es gibt, vor allem im ersten Abschnitt, bis die Stadt in eher zweckmäßige Satelitenstädte übergeht, abgetrennte, und teilweise sehr gut ausgebaute Radwege. Dass einer davon an der Autobahn entlang führt – geschenkt. Angenehm fallen mir die portugischen Autofahrer auf: Lieber tuckelt man hier minutenlang hinter einem Radfahrer her, als ihn mit wenig Abstand zu überholen. Sehr vorbildlich!

Alles in Allem eine recht entspannte Stadtausfahrt nach Sintra.

Sintra ist eine Attraktion. Eine riesige Attraktion! Das meinen auch die anderen paar tausend Besucher, die in Bussen den Berg zum Pena Palast hochgekarrt werden. Ich versuche es mit dem Fahrrad, schaffe es sogar bis zum Haupteingang, komme dann aber gegen den Verkehrsstrom nicht an. Dafür machen wir ja solche Erkundungen, damit wir merken, was geht, und was nicht. Schlussfolgerung für nächstes Jahr: Früher Aufbruch in Lissabon, Besichtigung Pena kurz vor Torschluss mit dem Bus, Abendspaziergang durch den Ort. Nachteil für den Erkundenden, sprich mich: Ich bin sechs Kilometer den Berg hochgeastet, bei Steigungen bis zu 18 Prozent, mit Gepäck und mir fehlen dann die Körner auf dem Weg nach Obidos. Die langen Kilometer am Meer entlang kann ich nicht mehr genießen und jede Steigung, jeder Windstoß nervt. Keine Steigung ist so steil wie auf dem Weg nach Pena, aber die bloße Existenz eines Berges empfinde ich als störend. Wie zum Hohn gehen die letzten Meter nach Obidos dann auch noch steil nach oben, das Schmutzbier habe ich als Notfallmittel gegen einen Hungerast schon am späten Nachmittag eingenommen, die Vorräte sind ebenso leer wie mein Akku (also der körpereigene, kein E-Bike!).

Wunderschön liegt Obidos da auf dem Berg! Und so weit oben!

Nach drei unfreiwilligen Umwegen dank Komoot (liebe Kollegen: Steilküstenabbrüche sind keine Radrouten!) erreiche ich mein Ziel ziemlich erschöpft kurz nach 20:00 Uhr. Zeit für ein uriges Mahl auf dem Marktplatz von Obidos blieb aber allemal.

Der nächste Tag von Obidos über Alcobaça nach Batalha war dann fast der ideale Radtag. War an einigen Stellen der Verkehr auf den ersten Etappen noch nervig, wenn auch nicht gefährlich (die portugisischen Autofahrer sind tatsächlich extrem rücksichtsvoll), radle ich heute fast ausschließlich verkehrsarm bis autofrei über Nebenstraßen und ein paar Feldwege. Entspannt ist der Tag, mit den Highlights der Klöster in Alcobaça und Balthala. Während die ersten zwei Etappen noch ein wenig Überarbeitung bedürfen, ist die heutige Strecke schon perfekt. Liebe Radlerinnen und Radler der Schlussetappe der Radweltreise: Auf diesen Abschnitt könnt ihr euch schon einmal freuen!

Daher auch nur der Track für diese Etappe.

Der Anfang vom anderen Ende

Erkundung für die Schlussetappe der Radweltreise, Radtour von Lissabon nach La Coruna

Von Berlin sind wir 2018 im Rahmen der Radweltreise an das östliche Ende der eurasischen Landmasse geradelt: Nach Singapur. Im Frühjahr 2020 kehren wir nach Europa zurück und beginnen am westlichen Ende des Kontinents: In Lissabon. Die Tour beginnt hier am 26.03.2020 und endet am 07.06.2020 in Berlin. Dies ist der erste Teil der Erkundung auf der iberischen Halbinsel – zum mental Mitreisen oder als Appertitanreger für die organisierte Reise im Frühjahr 2020. Achtung: Diese Etappe ist schon fast ausgebucht, Teiletappen sind aber noch buchbar ebenso wie die gesamte Tour – hier haben wir noch vier Plätze frei.

Lissabon – was für ein Einstieg! Eigentlich könnten wir eine Woche hier bleiben, in den kulinarischen Spezialitäten schwelgen und Fado lauschen. Drei Tage geben aber einen wunderbaren Überblick über Portugals Hauptstadt.

Zur Einstimmung eine kleine Bildergalerie (die Radweltreise ist vom 26. – 29.03.2020 in Lissabon!)

90 Tage ostwärts

Das größte Land der Welt war auch für uns eine Herausforderung. Für uns, die Organisatoren und vor allem auch für die Radler und Radlerinnen, die sich auf den weiten Weg nach Osten gemacht haben.

Am Ende war das Fazit: Es hat sehr viel Spaß gemacht in Russland, vor allem Dank der fantastischen Begleitung durch Viktor, den Begleitbusfahrer.

Russland, jederzeit wieder!

Aller Anfang war nass, kalt und windig

Bilderbuch und Track von Berlin zur russischen Grenze

Tatsächlich war es der kälteste Tag der Tour, der erste, an dem wir im Schneetreiben vom Brandenburger Tor in Berlin losgefahren sind. Am Ende, im schönen Schloss Wulkow, waren dann wirklich nur noch diejenigen dabei, die mussten, aber auch wollten. Von da hin ging es wettermäßig bergauf.

Obwohl: Wir sind ja stetig vor dem Frühling geflüchtet, der noch langsamer als wir Richtung Osten kroch. Muss wohl am Gegenwind gelegen haben, der uns eigentlich bis zur russischen Grenze ein steter Begleiter war.

Dennoch, Polen und das Baltikum haben uns bezaubert, wir hatten viel Spaß, tolles Essen und ebenso tolles Bier.

Ein schöner Beginn für die Radweltreise!